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Datenverlust ist eine ärgerliche Sache. Es gibt Fälle, da ist man als Anwender machtlos. Doch es gibt eine Menge Dinge, die man selbst falsch machen kann. Wir zeigen Ihnen die zehn häufigsten Ursachen für Datenverlust an PC und Laptop.
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Externe Laufwerke einfach herausziehen
Ein USB-Stick ist schnell am Rechner angeschlossen. Ebenso schnell kann man ihn auch wieder aus seinem Steckplatz herausziehen -
genau das werden die Meisten auch tun. Aber das kann schnell schief gehen. Ist der Scheibvorgang nämlich noch nicht abgeschlossen, ist die
Datei zerstört. Man sollte sich also besser die kurze Zeit nehmen und das Laufwerk sicher trennen.
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Wasserschäden
Für den Rechner zu Hause gilt:
Vorsicht mit Getränken. Zugegeben: Dies müssen bei einem Desktop-PC schon sehr gezielt verschüttet werden, um einen Datenverlust zu verursachen.
Gefährdeter sind da schon Laptops. Vorbeugen kann man zumindest mit einer guten, wasserdichten Tasche. Wer seine Notebook in einer Plastiktüte durch den strömenden Regen trägt, sollte sich nicht wundern, wenn der Daten-GAU eintritt.
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Eisige Kälte
Auch hier sind Laptops besonders gefährdet. Wenn Ihr Gerät
längere Zeit im kalten Auto gelegen hat, sollten sie dem Rechner ausreichend Zeit geben, sich
auf Raumtemperatur zu erwärmern. Bei zu schnellem Einschalten droht Hardwareschaden dadurch, dass sich Bauteile ausdehnen oder zusammenziehen. Zusätzlich kann sich Kondenswasser bilden und einen
Kurzschluss verursachen. Aber auch der heimische PC sollte sich akklimatisieren dürfen, wenn er längerer Zeit neben der offenen Terrassentür gestanden hat.
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Hitzetod
Genau so wenig wie eisige Kälte können Computer große Hitze sonderlich leiden. In solch einem Fall dehnt sich häufig der
Schreib-/Lesekopf der Festplatte zu stark aus. Ist der Rechner stark erhitzt - etwa weil er zu lange in der direkten Sonne stand - lassen Sie ihn so lange ausgeschaltet, bis seine Temperatur wieder ein
normales Maß angenommen hat.
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Staubige Standorte
Staub ist Gift für den Computer. Zum einen können Staubpartikel den
Lüfter des Rechners nach und nach verstopfen. Die Luftzirkulation sinkt, dem Rechner droht der Hitzetod. Außerdem können Staubkörner
empfindliche Bauteile wie die Festplatte direkt beschädigen.
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Der Headcrash
Ein sehr gefürchteter Hardwareaussetzer. Dabei setzt der Schreib-/Lese-Kopf direkt auf der Festplatte auf. Das passiert etwa, wenn der Desktop-PC umfällt oder das Laptop auf den Boden klatscht. Normalerweise kann man das
System dann nicht mehr starten, es ist ein Fall für professionelle Datenretter. Beim Desktop-PC sollte man auf sicheren Stand achten, bei Laptops bieten einige Hersteller ein
Schutzsystem an, dass den Schreib-/Lesekopf bei starker Beschleunigung (etwa einem Sturz) in eine sichere Parkposition befördert.
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Magnetfelder
Bei Computern werden die Daten durch Magnetismus auf die Festplatte geschrieben. Achten Sie nach Möglichkeit darauf, dass Ihr Rechner/Laptop
keinen zu starken Magnetfeldern ausgesetzt ist. Diese werden beispielsweise durch Lautsprecherboxen erzeugt. Wenn die Gefahr eines Datenverlustes auch eher gering ist, Vorsicht ist besser als Nachsicht.
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Blitzeinschlag
Ganz besonders kritisch sind
Spannungsspitzen, ausgelöst etwa durch einen Blitzeinschlag. Das kann zum
totalen Datenverlust führen. Einfache Lösung: Bei einem Gewitter am Desktop-PC einfach den Stecker ziehen, den Laptop im Akkubetrieb laufen lassen. Elegantere Lösung: Eine Steckdosenleiste mit eingebautem Überspannungsschutz kaufen.
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Übertriebene Sauberkeit
Wie schon erwähnt, Staub ist nicht gut für den Rechner. Aber auch mit der Reingung sollte man es nicht übetreiben. Besonders im Inneren eines PCs sollten keine starken Reinigungsmittel zum Einsatz kommen. Wasser nur ganz sparsam einsetzen. Ein
kleiner Spritzer Spülmittel reicht völlig, um den Rechner von außen wieder glänzen zu lassen. Innen sollte man nur Spezialreiniger verwenden.
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Akku leer
Klingt zwar banal, ist aber bei Laptops eine der
häufigsten Ursachen für Datenverlust. Zwar meldet das Betriebssystem frühzeitig den
niedrigen Batteriestand, doch die meisten Anwender ignorieren das, wollen das angefangene Dokument noch schnell fertigschreiben. Wer das unbedingt versuchen will, sollte zumindest bei der ersten Warnmeldung einmal zwischenspeichern, dann hält sich ein möglicher Datenverlust in Grenzen.