Automatische Standortbestimmung: Digitalkamera mit GPS
zuletzt aktualisiert: 07.09.2005 - 12:08Düsseldorf (rpo). Die neue GPS-Kamera von Ricoh nimmt Bilder zusammen mit der exakten Position des Aufnahmeortes auf. Dank Satellitennavigation (GPS) wird im Moment der Bildaufnahme diese Information automatisch mit dem Bild gespeichert. So wird das Foto mit seinem Entstehungsort verknüpft, ohne dass dieser separat bestimmt werden muss.
In vielen Einsatzbereichen ist es von großer Bedeutung, wo ein Foto entstanden ist. Leiter des Katastrophenschutzes machen sich so schnell ein Bild der Lage. Hilfe kann zügiger und zielgerichteter geleistet werden. Ein wichtiges Thema, wenn wir an den Tsunami in Indonesien und Sri Lanka oder den Hurrikan im Süden der USA denken.
Das Ingenieurbüro Björnsen Beratende Ingenieure aus Koblenz gehört zu den ersten deutschen Anwendern der GPS-Kamera. Mitarbeiter Torsten Hens freut sich über die „enorme Arbeitserleichterung“.
Wichtige Informationen auf einen Blick
Er verwendet die Kamera unter anderem zur Dokumentation von Wehren, Einläufen und Schwellen in Wasserläufen. Daraus entsteht eine detaillierte Karte mit allen Besonderheiten des Flusslaufes, eine wichtige Entscheidungshilfe im Rahmen wasserwirtschaftlicher Planungen.
Die Verwertung der Positionsdaten ist mit der Software GIS PhotoMapper möglich. Diese integriert die Fotos in ein Geographisches Informationssystem (GIS), wo Sie auf einer Karte am Ort ihrer Aufnahme dargestellt werden. So erfassen Fachleute wichtige Informationen auf einen Blick.
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