kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Panorama Sony E-Book Reader Pocket
  Foto: Sony
Kommentare ()

Test: Sonys Pocket-PC zum Lesen: E-Book-Reader – vom Kauf bis zur ersten Zeile

VON CAROLA SIEDENTOP - zuletzt aktualisiert: 22.07.2010 - 17:13

Düsseldorf (RPO). Es hat durchaus Vorteile, wenn die Urlaubslektüre statt ein paar Kilo nur 220 Gramm auf die Waage bringt - dafür aber rund 350 Bücher bietet. Doch vom Kauf des neuen Pocket-Readers bis zum ersten Lesevergnügen dauert es. Ein Selbstversuch mit dem elektronischen Lesegerät.

Der Kauf Die bunten Werbeaufsteller im großen Elektronikmarkt suggerieren nahezu unbegrenztes Lesevergnügen am Stand – einfach wie nie. Daneben prangen die beiden Geräte für die digitale Lektüre - der Reader Touch-Screen von Sony und der neue, kleinere Pocket-Reader. Dazu gibt’s als Werbeaktion auch noch drei Gratis-Bücher. Mit rund 169 Euro ist der Pocket-Reader zwar kein Schnäppchen, aber für Leseratten eine Alternative zum übervollen Bücherregal. Er wird gekauft.

Registrieren Am heimischen Laptop, der das Gerät ans Laufen bringen muss, treten erste Konfussionen auf. Der Reader soll auf Sonys Webseite registriert werden, dann gibt es ein Jahr Garantie zusätzlich. Ganze drei Internet-Adressen bieten die Unterlagen im Verkaufskarton dafür. Und mehrere Zahlenkombinationen (Seriennummer, Coupon-Nummer, Registrierungsnummer), die man irgendwo eingeben muss. Nach mehreren Versuchen kann die richtige Zahlenreihe zugeordnet werden – nur ist das vorgesehen Eingabefeld nicht zu beschriften. Ärgerlich ist auch, dass man für diesen vermeintlichen Service sehr viele persönliche Daten angeben muss. Die Garantie-Frage bleibt ungeklärt und  muss vertagt werden.

Info
E-Books gratis

Freunde von Klassikern können sich kostenlos beim Projekt Gutenberg E-Books herunterladen - darunter Romane, aber auch Sachbücher. Weitere Adressen für Gratis-Bücher sind feedbooks.com und manybooks.net. Ausleihen findet man unter onleihe.net. 

Formate

Der Sony Reader unterstützt das Format Epub, sowie Adobe, PDF und Microsoft Word. Außerdem können Bild- und Musikdateiformate geladen und genutzt werden.

Die Installation Nun folgt die Software-Installation von Adobe-Reader, die mit dem Gerät geliefert wird. Dafür muss der Reader über USB mit Laptop oder PC verbunden werden. Völlig ungeübte Leseratten sollten sich bei der Installation helfen lassen – es braucht dafür Geduld und Grundkenntnisse. Am Bildschirm des Computers ist nach einiger Zeit eine virtuelle Bibliothek hinterlegt, in der die Bücher des Readers verwaltet werden können. Wer in die Tiefe gehen will, und zum Beispiel thematische Sammlungen anlegen möchte, muss sich informieren – die Handhabung ist nicht selbsterklärend. Es könnte ein Blick in die Bedienungsanleitung helfen, noch schneller geht es, bei Sony selbst im User-Forum nachzuschlagen.

Buchauswahl und -kauf Eigentlich sollte es – laut Werbung – beim Kauf des Pocket-Readers einen Gutschein für Gratis-Bücher geben. Aber der ist nirgends zu finden. Dafür gibt es einige Bücher, die bereits installiert sind. Damit das Lesevergnügen richtig starten kann, wird trotzdem ein Buch gekauft. Es stehen diverse kommerzielle Anbieter schon in der Voreinstellung zur Verfügung, aber auch der Link auf die Ausleihe in Büchereien. Die Auswahl der Buchhandlungen ist zwar nicht überwältigend, aber völlig ausreichend, um jede Lese-Vorliebe zu bedienen. Bei der gewählten Buchhandlung steht noch eine kleine Hürde, bevor das Buch im Reader landet: Eine Adobe-ID muss runtergeladen werden – für weniger bewanderte Nutzer ist auch das nicht trivial. Außerdem müssen wieder persönliche Daten angegeben werden. Schließlich, mit ein bisschen „Try and Error“ kann das Buch in die Bibliothek geladen werden und landet über „Synchronisieren“ auch im Reader. Endlich. Der halbe Tag ist vorbei, noch keine Zeile gelesen.

Jetzt geht's los! Der Pocket-Reader selbst bietet einfache Navigation und praktische Einstellungen. Per Knopfdruck können Lesezeichen gesetzt werden, nach dem Ausschalten bietet der Reader an, das Buch dort fortzusetzen, wo man aufgehört hat. Trotz des relativ kleinen Bildschirms ist der Text gut zu lesen, er kann bei Bedarf vergrößert werden, die angezeigte Zeilenanzahl ist völlig ausreichend. Das Gerät lässt sich auch nach Stunden noch gut in der Hand halten. Zur Abwechselung kann man von vertikaler auf horizontale Anzeige umstellen. Das Laden neuer Seiten braucht ein bisschen Zeit, aber man passt seinen Lesefluss schnell an.

Schon bald schleicht sich das gleiche Wohlgefühl ein, wie bei einem Buch aus Papier. Auch den Test im Liegestuhl bei praller Sonne besteht der Pocket-Reader bravourös. Bleibt abzuwarten, wie lange der Akku durchhält, bis er neu geladen werden muss. Sony verspricht bis zu 6800 Seitenumschläge, das wären etwa zehn Bücher. Der Speicher ist ordentlich, bis zu 350 Bücher finden laut des Hersteller darauf Platz. Fazit: Wenn die lästige Vorarbeit erstmal geleistet ist, bietet der Reader unkompliziertes Lesevergnügen.

Ein paar Tage später: Die Sony-Telefon-Hotline (kostenpflichtig) hilft beim Registrieren des Gerätes, um an das zusätzliche Garantie-Jahr zu kommen. Aber die Gutscheine für die Gratisbücher gibt es dort nicht. Also zurück ins Auto und zum großen Elektronik-Händler. Da weiß man von nichts – obwohl die Werbung im Laden die Gratis-Aktion groß anpreist. Auch auf den Verpackungen ist – wie angekündigt- kein Gutschein-Code zu finden. Bei Sony ist der zuständige Mitarbeiter nicht erreichbar. Hilfe naht in der Kundenfreundlichkeit: Ein paar Tage später hat der Abteilungsleiter den Gutschein-Code per Mail nachgeliefert.

Quelle: top

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Die Twitter-Bilanz der Minister

Von Altmaier bis Rösler

Die Twitter-Bilanz der Minister

Es gibt einige Twitter-Experten unter den Bundesministern. Bei manchen fällt die Bilanz allerdings mau aus. mehr 

BKA warnt vor gefälschten Mails

Schadsoftware im Anhang

BKA warnt vor gefälschten Mails

Das Bundeskriminalamt warnt vor gefälschten E-Mails mit Schadsoftware im Gepäck. Im Betreff nennen die Urheber ausgerechnet das BKA. mehr 

mehr Digitales
Aus der Region

Von Altmaier bis Rösler

Die Twitter-Bilanz der Minister

Schadsoftware im Anhang

BKA warnt vor gefälschten Mails

Neue Ausgabe

EM-Fieber bei RP Plus

Von 10 Cent auf 1,95 Euro

Gema erhöht Speicher-Abgabe deutlich

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Video

Gefangen im Monster-Stau von Peking

In Chinas Hauptstadt gibt es nicht nur viele Menschen, sondern auch ziemlich viele Autos. Kein Wunder also, dass es dort immer wieder zu ... mehr 

Mehr Digitales

Smartphone-Apps

Stiftung Warentest warnt vor Sicherheitslücken

Sie übertragen unverschlüsselt persönliche Daten und spähen ungefragt Adressbücher aus: Etliche beliebte Smartphone-Apps haben nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest teils gravierende Datenschutz- und Sicherheitslücken. mehr

 

Steigender Absatz vor der EM

Zahl der Fernseher in deutschen Haushalten steigt

Unter deutschen Dächern stehen immer mehr Fernsehgeräte. Lag der Durchschnitt 2005 noch bei 1,4 Fernsehern pro Haushalt, sind es laut Branchenverband ZVEI inzwischen 2,2. In den nächsten Monaten steigt der Absatz demnach weiter. mehr

 

Eugene Polley stirbt mit 96 Jahren

Vater der Fernbedienung ist tot

 

Von Altmaier bis Rösler

Die Twitter-Bilanz der Minister

 

Schadsoftware im Anhang

BKA warnt vor gefälschten Mails

 

Neue Ausgabe

EM-Fieber bei RP Plus

Kim Kardashian twittert gegen Langeweile
Kim Kardashian twittert gegen Langeweile
Sonnebrand! Die in Hollywood vor allem durch Rote-Teppich-Auftritte be .. mehr 
 
Kim Kardashian twittert gegen Langeweile
Kim Kardashian twittert gegen Langeweile
Sonnebrand! Die in Hollywood vor allem durch Rote-Teppich-Auftritte be ..
mehr 
2004 bis 2012: Chronologie des Facebook-Aufstiegs
2004 bis 2012: Chronologie des Facebook-Aufstiegs
In rund acht Jahren hat Facebook es von einem Studenten-Projekt zum Mi ..
mehr 
So sieht es im Facebook-Hauptquartier aus
So sieht es im Facebook-Hauptquartier aus
So sieht es im Facebook-Hauptquartier aus
mehr 
Rollenspielfieber - Neue PC-Spiele von "Risen" bis "Diablo"
Rollenspielfieber - Neue PC-Spiele von "Risen" bis "Diablo"
Rollenspielfieber - Neue PC-Spiele von "Risen" bis "Diablo"
mehr 
Anzeige:
Top-Services