Prüfverfahren: Erneut weniger Killerspiele
zuletzt aktualisiert: 26.01.2010 - 16:47Berlin (RPO). Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat im vergangenen Jahr bei Prüfverfahren erneut einen Rückgang an Killerspielen verzeichnet. 2008 gab es noch 148 Verfahren. Ein Jahr später waren es nur noch 66.
Wie der ständige Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der USK am Dienstag sagte, beträgt der Anteil der Killerspiele nun weniger als fünf Prozent. 3100 Titel seien geprüft worden. Die beliebtesten Genres machten 2009 Geschicklichkeits- und Denkspiele mit 13 beziehungsweise zwölf Prozent aus.
Laut USK-Geschäftsführer Felix Falk wird es in Zukunft noch mehr Spiele geben, die ausschließlich im Internet erscheinen. Diese werden von den Prüfern aber nicht berücksichtigt. Falk äußerte sich aber zuversichtlich, dass sich die Alterskennzeichnung in einer Neufassung des Jugendschutz-Staatsvertrags auch auf Online-Spiele beziehen werde.
Von den vorgelegten Produkten erhielten mehr als 80 Prozent eine Freigabe von null, sechs oder zwölf Jahren. In weniger als sieben Prozent vergaben die Prüfer keine Freigabe für Jugendliche.
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