Mini-Kino: Filme schauen auf der PSP kann teuer werden
zuletzt aktualisiert: 26.01.2006 - 14:28München (rpo). Mit der mobilen Spielkonsole PlayStation Portable (PSP) kann man nicht nur spielen, sondern unterwegs auch Filme anschauen. Dafür bringt die Filmindustrie immer mehr Hollywood-Streifen auf so genannten "Universal Media Disks", kurz UMD, in den Handel.
Die UMD ist ein von Sony eigens für die PlayStation Portable entwickeltes Speichermedium, um Spiele, Filme und Musik auf der PSP abspielen zu können. Eine UMD misst sechs Zentimeter im Durchschnitt und fasst rund 1,8 Gigabyte an Daten. Laut dem Videospielemagazin "GamePro" entspricht dies in etwa einem zweistündigen Film in bester DVD-Qualität.
Der mobile Kinospaß hat leider seinen Preis: Film-UMDs kosten im Schnitt rund 20 Euro, einige Anbieter verlangen sogar 30 Euro. Wie alt der Film ist, spielt dabei keine Rolle. Vergleicht man dies mit aktuellen DVD-Angeboten, sind die Mobil-Filme im Schnitt teuerer. Zudem muss der Anwender auf reichhaltige Extras und Mehrkanalton verzichten. Es ist dementsprechend ratsam, vor dem Kauf die Preise für Film-UMDs genau miteinander zu vergleichen.
Ebenso wie bei Film-DVDs kommt auf UMDs ein spezieller Ländercode zum Einsatz, der verhindert, dass aus dem Ausland importierte Filme auf europäischen PSP-Geräten abgespielt werden. Zudem passen manche Anbieter, wie etwa Sony, das Format ihrer Filme genau dem 4,3 Zoll großen TFT-Bildschirm der PSP an - ungeachtet dessen, dass das Original-Format eigentlich breiter ist. Durch das Beschneiden der Filme wird erreicht, dass am oberen und unteren Bildschirmrand keine schwarzen Balken entstehen und die Bildfläche komplett gefüllt ist. Jedoch gehen dadurch Teile des Bildes verloren.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




