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Notebooks: iBook und PowerBook - Apples für Unterwegs

zuletzt aktualisiert: 07.03.2005 - 08:26

Düsseldorf (rpo). Während der Computerhersteller Apple mit dem iBook ein Notebook für Einsteiger bietet, ist das PowerBook schon eher etwas für den fortgeschrittenen Nutzer. Es in 12", 15" und 17"-Ausführung zu haben und jedes Modell besitzt PowerPC G4 Prozessoren, die mit 1,67GHz für schnelles Tempo sorgen. Darüber hinaus sind alle PowerBook Systeme standardmäßig mit 512MB Arbeitsspeicher und einer Festplatte mit 5.400U/Min. ausgestattet.

Bei seiner Einführung war das iBook mit einem Motorola G3-Prozessor ausgestattet. Es war sozusagen die mobile Version des iMac. Das Notebook war mit einem 12" großen TFT-Bildschirm mit 800 x 600 Pixeln Auflösung ausgestattet. Apple führte damit erstmals TFT-Bildschirme bei einem Einsteigermodell ein. Design- bzw. Farbtechnisch orientierten sich die Apple-Entwickler an der Farbgebung des iMac. 

Die zweite Generation ist dagegen in schlichtem Weiß erschienen und ist etwa so groß wie ein DIN-A4-Blatt. Im Oktober 2003 wurde auch die iBook-Linie mit dem G4-Prozessor der PowerPC-Familie ausgestattet. Damit lassen sich nun auch rechenintensivere Aufgaben ohne Mühe bewerkstelligen.

Eine Besonderheit der Grafikhardware ist bei den jüngeren iBooks ab 700 MHz Takt zu beobachten: Obwohl die verwendeten Grafikprozessoren einen Zwei-Bildschirm-Betrieb ermöglichen, wurde dieses Feature von Apple aus Marketing-Gründen deaktivert.

Seit November 2002 existiert ein einfacher Patch (über das beim Starten ausgelesene NVRAM), das es ermöglicht, Auflösungen von bis zu 1920 x 1440 px auf einem externen Monitor darzustellen. Mit entsprechenden Abstrichen seitens der Prozessorleistung kann das iBook dadurch auch für professionelle Grafik-Anwendungen genutzt werden.

Seit Oktober 2004 ist das iBook von Apple nun in folgenden Ausstattungen verfügbar: Das 12"-Modell kommt mit einem 1.2GHz-Prozessor daher, einem DVD/CD-RW Laufwerk und einer 30GB Festplatte. Das teurere 14"-iBook ist mit einem 1.33GHz-Prozessor ausgestattet und besitzt eine 60GB Festplatte. Das 14"-Spitzenmodell besitzt ebenfalls einen 1.33GHz-Prozessor, verfügt aber im Gegensatz zu den anderen iBooks über ein SuperDrive-Laufwerk, das auch DVD beschreiben kann.

Alle iBooks werden mit 256MB RAM ausgerüstet, die bis zu 1.25 Gigabyte nachgerüstet werden können, eine AirPort Extreme-Karte ist nun bei allen Modellen standardmäßig eingebaut.

Neue Apple-Powerbooks: Mehr Ausstattung für weniger Geld

Die neuen Powerbooks von Apple sind nicht nur besser ausgestattet, sondern auch preiswerter als ihre Vorgängermodelle. Das berichtet die Fachzeitschrift "Macwelt" (Ausgabe 4/2005). Insbesondere der Preis von rund 2.240 Euro für das 15-Zoll-Modell mit Superdrive-Laufwerk sei um rund 180 Euro gesenkt worden. Alle anderen Powerbooks kosten zwischen 90 und 100 Euro weniger.

Gleichzeitig wurde die Ausstattung der tragbaren Macs verbessert. Alle Powerbooks verfügen ab Werk nun über 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher statt bisher 256 MB. Damit lässt sich mit dem vorinstallierten Betriebssystem Mac-OS X (Panther) besser arbeiten. Auch auf den Festplatten herrscht jetzt mehr Platz. Das neue 17-Zoll-Top-Modell wartet mit 100 Gigabyte (GB) Speicherplatz auf, heißt es weiter. Alle anderen Modelle sind mit 80 GB Plattenspeicher bestückt, mit Ausnahme des 12-Zoll-Einstiegsmodells, das mit 60 Gigabyte auskommen muss.

Darüber hinaus taktet das 12-Zoll-Powerbook nun mit 1,5 Gigahertz (GHz) und erreicht damit die Rechenleistung der vormaligen Spitzenmodelle. Bei den 15- beziehungsweise 17-Zoll-Geräten hat Apple die Taktrate leicht von 1,5 auf 1,67 GHz erhöht.

Ebenfalls neu ist die serienmäßige Ausstattung mit dem neuen Kurzstreckenfunkstandard Bluetooth 2.0 EDR (Enhanced Data Rate). Damit ermöglichen die Powerbooks nun eine dreimal höhere Datenübertragungsrate zu anderen Macs oder Bluetooth-Geräten wie Handys und PDAs - und das bei gleichzeitig geringerem Energiebedarf.

Anwender profitieren auch von dem neuen Superdrive-Laufwerk, das Apple in einigen Powerbooks serienmäßig einbaut. Damit können DVDs nun in achtfacher statt wie bisher vierfacher Geschwindigkeit gebrannt werden. Zusätzlich verarbeitet das optische Laufwerk auch DVD+R und +RW-Medien.

Nicht viel geändert hat sich dagegen bei den LCD-Displays. Besonders der Bildschirm des 12-Zoll-Modells leide an schlechten vertikalen Sichtwinkeln, geringer Helligkeit und einem vergleichsweise kleinen Farbraum, heißt es weiter. Die 15- und 17-Zoll-Displays seien nur geringfügig besser geworden, aber immer noch weit von der Leistungsfähigkeit eines vollwertigen Desktop-Rechners entfernt.


 
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