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"Ehrliches Desinteresse" an Information
Umwelthilfe kritisiert Hausgerätehersteller
Die Hightech-Haushaltsgeräte auf der IFA 2012
Die Hightech-Haushaltsgeräte auf der IFA 2012 FOTO: dpa, Bauknecht
Berlin. Zum Auftakt der Technikmesse IFA hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine Reihe von Haushaltsgeräteherstellern für die fehlende Kennzeichnung zu Energieverbrauch und Energieeffizienz kritisiert.

Deutsche Anbieter von Kühlschränken, Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen kämpften vor Gericht dafür, Angaben über Energieeffizienz und Stromverbrauch verweigern zu dürfen, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Das zeigt das ehrliche Desinteresse dieser Firmen am Klimaschutz."

Vorwurf: Verstoß gegen Klimaschutzrecht

Die Organisation wirft neben deutschen Unternehmen wie Siemens, Liebherr und Bosch auch den Herstellern Samsung, Panasonic, Gorenje und Haier vor, gegen deutsches und europäisches Klimaschutzrecht zu verstoßen. Viele Anbieter aus der Branche stellen gerade auf der IFA ihre Entwicklungen bei sparsameren Geräten in den Mittelpunkt.

Quelle: APD
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