Mehr als eine halbe Million verkauft: iPhone: Verkaufsschlager mit einigen Macken
VON SILKE FREDRICH - zuletzt aktualisiert: 03.07.2007 - 08:15Düsseldorf (RP). Die Hysterie um das erste Mobiltelefon aus dem Hause Apple hat ihre Wirkung getan. Seit dem Verkaufsstart am Freitagabend sind bereits eine halbe Million Geräte über die Ladentheke gegangen. Die Anwender zeigen sich mit vielen Funktionen sehr zufrieden. Aber es gibt auch Mängel. Hier sind die wichtigsten Punkte.
Display Trotz heftiger Diskussionen im Vorfeld hält es den Belastungen durch die Fingerbedienung Stand. Zudem bietet es eine doppelt so hohe Auflösung wie die meisten Computerbildschirme. Die Bildschirmbeleuchtung passt sich eigenständig den Lichtverhältnissen der Umgebung an.
Voicemail Das Voicemail-System präsentiert neue Nachrichten wie E-Mails in einer Inbox. Antippen genügt, um die Nachricht anzuhören. Ein weiteres Antippen ermöglicht einen direkten Rückruf.
Software Über den hauseigenen Safari-Browser lässt sich problemlos surfen. Legt man das iPhone quer auf die Seite, dreht sich die gesamte Website mit. Nachteil: Es gibt keinen Flash-Player, Word-Excel- und PDF-Dateien lassen sich anschauen, aber noch nicht editieren oder speichern.
Akku Der Akku ist ein fester Bestandteil des Telefons und lässt sich bei Defekt nur durch Apple selbst ersetzen.
Was fehlt Das iPhone kann weder Bildnachrichten (MMS) empfangen oder senden, surft nur via Edge, zudem fehlt eine GPS-Unterstützung.
Trends für Europa Einer Umfrage des Marktforschers Accenture zufolge übt das iPhone vor allem auf Jugendliche eine starke Faszination aus. 35 Prozent würden auch sofort ihren Vertrag wechseln, um das Gerät zu bekommen. Nicht so euphorisch sind hingegen über 40-Jährige. Sie würden erst wechseln, wenn der alte Vertrag abgelaufen ist.
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