Studie: Leben ohne Handy ist beängstigend
zuletzt aktualisiert: 26.01.2006 - 07:12London (rpo). So lange gibt es sie noch gar nicht, und trotzdem können nur noch ganz wenige Menschen auf ein Handy verzichten. Für immer mehr Menschen ist ein Leben ohne Mobiltelefon sogar eine beängstigende Vorstellung. Laut einer Studie fühlt sich die überwiegende Mehrheit der Befragten schon bei kurzer Trennung vom Handy unter Stress gesetzt.
Das ergab eine am Mittwoch in London veröffentlichte Studie im Auftrag des Telekommunikationsunternehmens Virgin Mobile. Demnach gaben 90 Prozent an, mindestens einmal pro Stunde ihr Handy zu benutzen. Vier von fünf Befragten fühlten sich unwohl, wenn ihr Telefon für längere Zeit nicht in Reichweite war. 84 Prozent gaben an, ihr Handy nie aus den Augen zu lassen.
"Die Menschen betrachten ihr Mobiltelefon als menschliches Wesen; es symbolisiert für sie Kontakt, Freundschaft und Aufmerksamkeit", kommentierte der Suchtexperte David Nott aus Southhampton das Ergebnis der Studie, für die rund 2.000 Handynutzer befragt wurden.
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