Auf der Elektronik-Messe "International Consumer Electronics Show" in Las Vegas ging es heiß her: Die neue Festplatte "ioSafe Solo" stand in Flammen.
Eine Panne war es aber nicht. Die Festplatte wurde vom Firmenchef, dem ioSafe-Geschäftsführer Robb Moore, höchstpersönlich angezündet.
Der Grund: Die externe Festplatte wird als "katastrophensicher" beworben. Sie verfügt über eine spezielle Kühltechnik, die Temperaturen bis 800 Grad standhält. Zu lange sollte man aber nicht mit dem Löschen warten: Nur 30 Minuten sind die Daten bei sehr großer Hitze sicher.
Mit der Feuer-Show zeigt ioSafe-CEO Robb Moore die Vorzüge der neuen externen Festplatte. Er öffnet die feuerfeste Verschalung. Das Innere des Geräts ist intakt.
Kein vorher-nachher Bild, sondern der Beweis für die Hitzebeständigkeit: Links die durch ioSafe Solo geschützte Festplatte, rechts eine reguläre Harddisk.
Beim neuen Gerät setzt die Firma ioSafe auf eine spezielle Schutztechnik: Bei großer Hitze werden Wasserstoffmoleküle freigesetzt, die das Gerät abkühlen.
Nicht nur Feuer kann das Gerät abwehren. Bis zu drei Meter Wassertiefe halte das Gerät aus, so der Hersteller. In Las Vegas, wo Überschwemmungen eher selten sind, musste ein Pool für die Produktvorführung herhalten.
Ein paar Nachteile hat das Gerät auch: Der ioSafe Solo ist nichts für Platzsparer. Es ist 30 Zentimeter lang und 20 Zentimeter hoch. Außerdem wiegt es fast sieben Kilogramm.