Test: Notebook kaputt? Servicewüste Kundendienst
zuletzt aktualisiert: 05.04.2007 - 10:17Hannover (RPO). Ist der heimische PC kaputt, kann man mit ein wenig Erfahrung selbst Hand anlegen. Ist das Notebook kaputt, sieht die Sache schon anders aus. Selbstreparatur scheidet in den meisten Fällen aus. Also ab zum Kundendienst. Da gibt es jedoch von Hersteller zu Hersteller große Unterschiede.
Denn beim Service bemühen sich nicht alle Unternehmen ähnlich eifrig um Kunden wie beim Verkaufen. Hotline-Kompetenz, Wartezeit und Reparaturqualität unterscheiden sich erheblich, wie die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 6/07) berichtet.
Während eine umgekippte Kaffeetasse bei einem PC nur die Tastatur ausschaltet, ist ein Notebook danach reif für die Werkstatt. Wenn alles gut läuft, hat der Anwender sein Gerät nach wenigen Tagen wieder, oder ein Vor-Ort-Service hat den Schaden gleich zu Hause behoben.
Doch knapp ein Drittel der Notebook-Nutzer zeigten sich in einer Umfrage unzufrieden mit der Reparatur beziehungsweise empfanden diese gerade mal akzeptabel, wie die Zeitschrift weiter berichtet.
Am zufriedensten seien die Umfrageteilnehmer mit dem Service von Dell, IBM/Lenovo und Samsung gewesen. Bemängelt wurden unter anderem nur gebrochen deutsch sprechende Hotline-Mitarbeiter und mehrere Wochen dauernde Reparaturen.
Bei einigen Herstellern kann man auch durch die Wahl der Geräteklasse die Qualität des Service beeinflussen, wie die Zeitschrift weiter berichtet. Obwohl Business-Notebooks nicht unbedingt teurer als die Consumer-Variante sein müssen, teilten auch Marktführer ihre Kunden in eine Zweiklassengesellschaft ein: Die Besitzer von Business-Geräten sind zufriedener mit der Hotline und müssen weniger lange auf die Reparatur warten. Wer sein Notebook nicht zum Spielen braucht, fährt mit einem Business-Gerät im Schadensfall meistens besser.
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