Bis zu 30 Prozent Preisverfall: Notebooks derzeit zu Schnäppchenpreisen
zuletzt aktualisiert: 15.04.2004 - 07:49München (rpo). In diesem Jahr purzeln die Preise für Notebooks offenbar weiter. Bis zu 30 Prozent können Kunden sparen. Einsteigermodelle sind für weit unter 1000 Euro zu haben.
Im Einsteigersegment dürfte ein Preispunkt von 799 Euro erreicht werden, berichtet die Fachzeitschrift "ComputerPartner" (Ausgabe 15/2004). Vom Wettbewerb getrieben, seien Notebook-Hersteller derzeit gezwungen, möglichst viel Notebook für möglichst wenig Geld zu bieten.
Marktbeobachter hielten einen Preisverfall von 30 Prozent im Laufe des Jahres für realistisch. Der Großteil der Geräte werde voraussichtlich zu Preisen zwischen 999 Euro und 1499 Euro angeboten, prognostizierten die Hersteller.
Parallel zum Preisverfall zeichne sich ein starkes Wachstum im Notebook-Markt ab. Peter Esser, Executive Vice President bei Fujitsu Siemens Computers, sieht den Wachstumstrend insbesondere "im Consumer-Bereich".
Zu 73 Prozent würden Privatkunden, zu 27 Prozent Unternehmen neue Notebooks ordern, sagte Josef Zemcák, Senior Business Manager HP PC-Systems bei dem IT-Großhändler Tech Data, dem Magazin. Grund für die verstärkte Nachfrage von Firmen sind die Erneuerungszyklen der Unternehmens-IT: Hardware, die in den Jahren 1999 und 2000 angeschafft wurde, ist bereits abgeschrieben.
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