Einstiegspreise bei 799 Euro: Notebooks in diesem Jahr zu "Schnäppchenpreisen"
zuletzt aktualisiert: 07.04.2004 - 16:49München (rpo). Zugreifen könnte für "Schnäppchenjäger" in diesem Jahr die Devise beim Kauf eines neuen Notebooks lauten: 2004 dürfte ein Preispunkt von 799 Euro im Einstiegssegment machbar sein.
Von Marktzahlen und vom Wettbewerb getrieben, sind Notebook- Hersteller derzeit gezwungen, möglichst viel Notebook für möglichst wenig Geld zu bieten. Das berichtet die Handelszeitschrift "ComputerPartner" in ihrer aktuellen Ausgabe.
Marktbeobachter halten einen Preisverfall von 30 Prozent im Laufe des Jahres für durchaus realistisch. Der Großteil der Preise wird voraussichtlich zwischen 999 Euro und 1.499 Euro liegen, prognostizieren die Hersteller.
Parallel zum Preisverfall zeichnet sich ein starkes Wachstum im Notebook-Markt ab. Peter Esser, Executive Vice President bei Fujitsu Siemens Computers, sieht den Wachstumstrend insbesondere "im Consumer-Bereich".
Zu 73 Prozent werden Privatkunden, zu 27 Prozent Unternehmen neue Notebooks ordern, meint Josef Zemcák, Senior Business Manager HP PC-Systems bei dem IT-Großhändler Tech Data.
Glaubt man den Marktforschern von Gartner Dataquest, so überrundete die Zahl der Business-Käufe im vierten Quartal 2003 die Privatkäufe. Grund für die verstärkte Nachfrage von Firmen sind die Erneuerungszyklen der Unternehmens-IT: Hardware, die in den Jahren 1999 und 2000 angeschafft wurde, ist bereits abgeschrieben.
Zunehmend wollen die Unternehmen dabei den alten stationären Rechner durch ein mobiles Notebook ersetzen. Wilfried Thom, Geschäftsführer Mobile Computing bei der Acer Computer GmbH Deutschland, hält im mobilen Segment "ein Wachstum von mehr als 25 Prozent für durchaus möglich".
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