"Finger weg von billigen Rohlingen": Preissturz: DVD-Brenner für 150 Euro zu haben
zuletzt aktualisiert: 10.10.2003 - 12:29Im Trend liegen dabei, so die IT-Fachhandelszeitschrift "ComputerPartner", DVD-Brenner im Slimline-Gehäuse. Der Vorteil: Bisher ließen sich in Notebooks auf Grund der niedrigen Einbauhöhe keine DVD-Brenner einbauen. Das ändert sich mit den neuen Gehäusen, so dass DVD-Brenner nun auch unterwegs genutzt werden können.
Für den mobilen Einsatz plant Pioneer externe Slimline-Brenner, die vom ständig wachsenden Notebook-Markt profitieren sollen. Pioneers Idee: Eines der neuen Produkte soll als Stand-Alone-DVD-Player arbeiten und in Zusammenarbeit mit einem PC oder Notebook auch als DVD-Brenner genutzt werden können.
Der kleine Brenner lässt sich direkt an den Fernseher anschließen. Dadurch spart man sich einen DVD-Player. Und am Notebook oder PC verwandelt sich der Kleine in einen kompletten DVD-Brenner – optimale Mehrfachnutzung für Anwender.
Auf Mehrfachnutzung setzt der Verbraucher auch im Rennen um den DVD-Standard. Den jahrelangen Streit der Hersteller um das "richtige" Format haben Anwender auf ihre Weise entschieden: Die Konsumenten greifen vor allem zum "Dual-Brenner", der sowohl mit dem +R- als auch mit dem –R-Format zurechtkommt.
Während die Käufer zum Ende des Jahres bei günstigeren DVD-Brennern ordentlich sparen können, rät "ComputerPartner" Anwendern von billigen DVD-Rohlingen ab.
Das Problem bei den Billig-Produktionen aus Asien: DVD-Rohlinge enthalten eine Kennung, auf der die maximale Brenngeschwindigkeit vermerkt ist. Der DVD-Brenner liest die Kennung und versucht, mit der angegebenen Geschwindigkeit die DVD zu beschreiben. Treten vermehrt Lesefehler auf, bricht er den Brennvorgang ab, und der Rohling ist reif für den Sondermüll.
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