Foto: RPO/Christoph Schroeter
Die einen waschen ihren USB-Stick ganz gründlich in der Waschmaschine, andere beseitigen das Quietschen einer Festplatte mit ein paar Tropfen Öl. Die Daten scheinen für immer verloren. Hier beginnt dann die Arbeit von Firmen, die wie Kroll Ontrack auf Datenrettung spezialisiert sind. Wir zeigen Ihnen die kuriosesten Fälle des Jahres 2007.
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Waschmaschinenfeste Daten – Eine verzweifelte Frau wandte sich an die Datenretter mit der Aussage, sie hätte „alle ihre Daten ausgewaschen“. Ihr USB-Stick war während eines kompletten Waschgangs in der Waschmaschine und sie konnte danach, was wenig verwundert, nicht mehr auf ihre Daten zugreifen.
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Fürsorgliche Väter – Ein pflichtbewusster Vater eilte nach Hause, um seine kleine Tochter zu füttern und vergaß dabei, dass sein USB-Stick in der Hemdtasche steckte. Als er sich über den Hochstuhl lehnte, versank das kompakte Speichermedium direkt in einem Teller voll Apfelbrei.
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Fischers Fritz – Ein Angler nahm sein Notebook im Ruderboot mit, um sich mit Spielen die Zeit zu vertreiben, bis der erste Fisch anbeißt. Als er aufstand, gingen sowohl er als auch das Notebook über Bord und damit versanken die Daten auf den Seegrund.
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Fotografie mit Doppelbelichtung – Ein Hochzeitsfotograf malte sich bereits den Zorn der Braut aus, als er feststellte, dass er ihre Fotos mit denen eines anderen Events überschrieben hatte. Zwei Tage bevor das Ehepaar von der Hochzeitsreise zurückkehrte, konnten die verloren geglaubten Fotos wieder hergestellt werden.
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Echt ätzend – Ein Wissenschaftler verschüttete während eines Experiments Säure auf ein externes Laufwerk. Er ging davon aus, dass alle Daten zerstört sein mussten. Sie konnten jedoch vollständig wieder hergestellt werden.
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Dem Geschäftpartner die Daten an den Kopf geworfen – Während einer hitzigen Diskussion warf ein australischer Geschäftsmann mit einem USB-Stick nach seinem Geschäftspartner. Der Stick, der wertvolle Firmenpläne enthielt, landete auf dem Boden und zerbrach in mehrere Einzelteile. Zum Glück konnten sowohl die Pläne als auch die Geschäftsbeziehung gerettet werden.
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CD-Inferno statt CD-Brennen – Ein Feuer zerstörte das meiste Datenmaterial in einem Büro, bis auf wenige CDs. Die besondere Herausforderung für die Datenretter bestand darin, die CDs von den Hüllen, in die sie teilweise eingeschmolzen waren, zu befreien.
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Läuft ja wie geschmiert – Ein britischer Wissenschaftler fühlte sich gestört durch das Quietschen seines Laufwerks. Kurzerhand bohrte er ein Loch ins Gehäuse und träufelte Öl hinein. Das lästige Geräusch war weg – ebenso die Daten.
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Niederschmetternder Fallschirmtest – Beim Funktionstest eines Fallschirms mit einer Kamera als Fracht wurde der Schirm aus dem Flugzeug geworfen, versagte aber leider. Die fragile Fracht schlug auf dem Boden auf, völlig zerschmettert. Die Speicherkarte der Kamera konnte wieder zusammengesetzt werden und das Video vom missglückten Fallschirmtest war gerettet.
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Das große Krabbeln – Als ein Fotograf in Thailand feststellte, dass sich Ameisen in seiner externen Festplatte eingenistet haben, entfernte er das Gehäuse und sprühte Insektenspray ins Innere. Schlecht für die Ameisen, aber auch für die Daten. Letztere konnten immerhin wiederbelebt werden.