Mobile Technik: USB-Sticks - Stäbchen mit Power
VON SILKE FREDRICH UND SINA ZEHRFELD - zuletzt aktualisiert: 07.03.2006 - 08:27
Düsseldorf (rpo). Sie speichern Musik, sie bieten Passwortschutz oder ein integriertes Diktiergerät. Als bessere Disketten kamen USB-Speichersticks einst auf den Markt. Gerade einmal fingerlang waren sie und beeindruckten mit ihrem elektronischen Fassungsvermögen. Auf der Cebit werden die neue Modelle vorgestellt, die weit mehr können, als Daten von einem PC zum nächsten zu transportieren.
Bis zu acht Gigabyte Daten passen in die Stäbchen der neuen Generation. Damit lässt sich jedenfalls eine Weile Musik hören: Im MP3-Format bringt so ein Stick rund 2000 Titel unter - oder anders gerechnet, den Stoff von rund 5800Disketten.
Derzeit bereichert die amerikanische Firma „U3“ den Markt um software-fähige Speichersticks, genannt „Smart Drives“. Die USB-Sticks mit der von U3 entwickelten Hard- und Softwaretechnologie tragen betriebsfertig installierte Softwarepakete in sich. Angeschlossen an einen beliebigen PC werden die Programme, etwa Internet- oder E-Mail-Software, auf dem Speicherstick selbst gestartet. Die U3-Software verlinkt sie dabei lediglich mit dem Windows-Betriebssystem des jeweiligen Computers. Sämtliche Passwörter bleiben auf dem Stick - der Nutzer muss auf den Festplatten fremder Rechner keine Spuren seiner vertraulichen Daten hinterlassen.
Die deutsche Herstellerfirma „COS Memory“, Lizenznehmerin der Firma U3, hat bald U3-Sticks der Hausmarke „Extrememory“ im Programm. Für den Endkunden soll die neue Technologie „nicht spürbar teurer“ sein als herkömmliche USB-Sticks, prognostiziert Unternehmenssprecher Bernd Dzeja. Grund: „Alle Beteiligten wollen diese Technik in den Markt bekommen. Man will dafür sorgen, dass der Preis kein Argument ist, so ein Gerät nicht zu kaufen.“
Allerdings läuft das System nur mit für die U3-Plattform geeigneter Software. Solche kann über das Internetportal www.u3.com teils kostenlos, teils kostenpflichtig heruntergeladen werden. Ansonsten soll der U3-Stick gegenüber normalen Sticks keine besonderen Empfindlichkeiten aufweisen, heißt es zumindest seitens „COS Memory“. Schließlich steckt gewaltiges Gewinnpotenzial in den kleinen Stäbchen: Im vergangenen Jahr wurden weltweit Sticks im Wert von 2,4 Milliarden Dollar verkauft.
USB-Sticks zum Empfang von digitalem Antennenfernsehen waren bereits im vergangenen Jahr ein Thema. Mittlerweile gibt es Sticks, die über eine kleine Stabantenne DVB-T empfangen können.
Zur Datensicherheit könnten Sticks wie der so genannte „Codemeter“ beitragen, die das Karlsruher Unternehmen „Wibu-Systems“ auf der Cebit vorstellt. Sie können sämtliche Passwörter bereit halten, die ein Nutzer benötigt. Mit einem einzigen Zugangscode wäre beispielsweise am Arbeitsplatz der Zugriff auf alle Daten möglich, die für den jeweiligen Mitarbeiter freigegeben sind.
Bis zu acht Gigabyte Daten passen in die Stäbchen der neuen Generation. Damit lässt sich jedenfalls eine Weile Musik hören: Im MP3-Format bringt so ein Stick rund 2000 Titel unter - oder anders gerechnet, den Stoff von rund 5800Disketten.
Derzeit bereichert die amerikanische Firma „U3“ den Markt um software-fähige Speichersticks, genannt „Smart Drives“. Die USB-Sticks mit der von U3 entwickelten Hard- und Softwaretechnologie tragen betriebsfertig installierte Softwarepakete in sich. Angeschlossen an einen beliebigen PC werden die Programme, etwa Internet- oder E-Mail-Software, auf dem Speicherstick selbst gestartet. Die U3-Software verlinkt sie dabei lediglich mit dem Windows-Betriebssystem des jeweiligen Computers. Sämtliche Passwörter bleiben auf dem Stick - der Nutzer muss auf den Festplatten fremder Rechner keine Spuren seiner vertraulichen Daten hinterlassen.
Die deutsche Herstellerfirma „COS Memory“, Lizenznehmerin der Firma U3, hat bald U3-Sticks der Hausmarke „Extrememory“ im Programm. Für den Endkunden soll die neue Technologie „nicht spürbar teurer“ sein als herkömmliche USB-Sticks, prognostiziert Unternehmenssprecher Bernd Dzeja. Grund: „Alle Beteiligten wollen diese Technik in den Markt bekommen. Man will dafür sorgen, dass der Preis kein Argument ist, so ein Gerät nicht zu kaufen.“
Allerdings läuft das System nur mit für die U3-Plattform geeigneter Software. Solche kann über das Internetportal www.u3.com teils kostenlos, teils kostenpflichtig heruntergeladen werden. Ansonsten soll der U3-Stick gegenüber normalen Sticks keine besonderen Empfindlichkeiten aufweisen, heißt es zumindest seitens „COS Memory“. Schließlich steckt gewaltiges Gewinnpotenzial in den kleinen Stäbchen: Im vergangenen Jahr wurden weltweit Sticks im Wert von 2,4 Milliarden Dollar verkauft.
USB-Sticks zum Empfang von digitalem Antennenfernsehen waren bereits im vergangenen Jahr ein Thema. Mittlerweile gibt es Sticks, die über eine kleine Stabantenne DVB-T empfangen können.
Zur Datensicherheit könnten Sticks wie der so genannte „Codemeter“ beitragen, die das Karlsruher Unternehmen „Wibu-Systems“ auf der Cebit vorstellt. Sie können sämtliche Passwörter bereit halten, die ein Nutzer benötigt. Mit einem einzigen Zugangscode wäre beispielsweise am Arbeitsplatz der Zugriff auf alle Daten möglich, die für den jeweiligen Mitarbeiter freigegeben sind.
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