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Was schenkt man einem Nerd?
7 Geschenkideen für Technikbegeisterte

Im Vorweihnachtsstress zählt zu den Glücklichen, wer schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen hat. Wenn Sie dagegen noch Ideen brauchen, haben wir hier sieben Geschenkideen für Technikbegeisterte zusammengestellt - für kleines und großes Geld. Von Henning Bulka

1. Fitness-Tracker

Der "Nokia Go" ist einer der günstigsten Fitnesstracker auf dem Markt. FOTO: Nokia

Fitness-Armbänder sind kein Geheimtipp mehr. Leistungsfähige Geräte mittlerweile gibt es schon sehr günstig. 50 Euro kostet der Tracker "Go" von Nokia. Er misst die Schrittzahl, überwacht den Schlaf und erkennt sogar Aktivitäten wie Joggen oder Schwimmen. Wer etwas mehr ausgeben kann, bekommt etwa bei den Geräten von Fitbit mehr geboten. So kann das "Charge" von Fitbit auch die Herzfrequenz messen. Kosten: 120 Euro. In jedem Fall lohnt sich ein genauer Blick darauf, was das Gerät können soll. Im März haben wir bereits eine Übersicht über verschiedene Geräte zusammengestellt.

2. Nanodots

Nanodots sind kein Spielzeug - zumindest nicht für Kinder. FOTO: Nano Magnetics

Wer nach einem nerdigen Zeitvertreib sucht, dürfte bei den "Nanodots" fündig werden. Aus den kleinen Magnetkugeln lassen sich allerlei geometrische Formen bauen, nicht nur Würfel oder Pyramiden, sondern auch komplexere Figuren. 125 Kugeln gibt es für etwa 30 Euro.

3. Hörspielwürfel "Toniebox"

Toniebox - so richtet man den Hörspielwürfel ein FOTO: Christoph Schroeter

Der Hörspielwürfel made in Düsseldorf hat schon viel von sich reden gemacht. Die Idee ist simpel: Je nachdem, welche Figur man auf den Lautsprecher stellt, wird ein anderes Hörspiel abgespielt. Die "Toniebox" ist damit wie ein Kassettenrekorder, nur cooler. 80 Euro kostet das Starterset für den Lautsprecher plus eine Figur. Hier lesen Sie unseren Testbericht. Allerdings dürfte es kurz vor Weihnachten schwierig werden, noch eine der Boxen aufzutreiben: Bis ins neue Jahr sind diese ausverkauft. Wenn der Nachwuchs oder die Enkel schon eine Box haben, können aber noch Figuren nachgekauft werden.

4. Mini-Roboter "Cozmo"

Dieser kleine Roboter will Kindern Lust aufs Programmieren machen. FOTO: dpa, tsn crk

Er heißt "Cozmo", hat zwei putzige Augen und ist ziemlich süß. Der kleine Roboter kann aber noch mehr: Singen, die Faust geben und er spielt sogar Fangen. Je mehr man sich mit ihm beschäftigt und je besser man ihn pflegt, desto mehr kann er auch. Programmiert werden kann er durch stapelbare Klötzchen. "Cozmo" ist eigentlich für Kinder gedacht - doch auch Erwachsene dürften viel Spaß damit haben. "Cozmo" vom Hersteller Anki ist für 180 Euro zu haben.

5. Hunde-Kamera "Furbo"

Leckerlis an den Hund verteilen, selbst wenn man nicht zuhause ist. Das geht mit Furbo. FOTO: dpa, tsn zeh

Furbo ist eine Kamera für Hundehalter. Ins Heimnetz eingebunden erlaubt sie aus der Ferne die Überwachung des Vierbeiners. Auf Knopfdruck in der zugehörigen App spuckt das Gerät daheim auch ein Leckerli für den Hund aus. Für dunkle Stunden gibt es einen Nachtsichtmodus. Bellt der Hund länger, gibt es eine Nachricht auf das Smartphone. Über die Wechselsprechfunktion können Halter zu ihren Hunden sprechen. Kosten: rund 200 Euro.

6. Digitaler Ansteck-Button "Beam"

"Beam" will die neue Form des Ansteck-Buttons sein. FOTO: Screenshot / beamauthentic.com

Ziemlich verrückt ist dieses kleine Display in Form eines klassischen Ansteck-Buttons. Er wird offen getragen, an der Kleidung oder an der Tasche. Der Clou: Da es sich um ein Display handelt, kann man selbst bestimmen, was darauf zu sehen ist. Vom witzigen GIF über einen tiefgründigen Spruch bis zum Pärchenfoto. Freunde können außerdem Grafiken direkt auf den Button schicken. "Beam" kostet 100 Dollar. Nicht billig, aber cool.

7. Digitale Schlüsselfinder

Schlüsseltracker wie dieses Gerät von "Tile" helfen dabei, nie wieder den Schlüssel, die Tasche oder das Portemonnaie zu verlieren. FOTO: Tile

Wer sich häufiger fragt "Wo ist eigentlich mein Portemonnaie?" oder "Wo ist noch gleich der Autoschlüssel?" dürfte sogenannte Keytracker lieben. Das Prinzip: Man steckt den Tracker ins Portemonnaie oder hängt ihn an den Schlüsselbund. Das Gerät verbindet sich dabei mit dem Smartphone. Immer, wenn man anschließend sein Portemonnaie sucht, kann man den Tracker per Smartphone klingeln lassen. Von der Firma "Tile" gibt es Geräte ab etwa 20 Euro. Diese können umgekehrt übrigens auch das Smartphone klingeln lassen - wenn man das verlegt hat, statt des Schlüssels.

Gadgets - diese Technik-Neuheiten will man haben FOTO: dpa, tsn sir

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