HBCI-Verfahren: Wie Online-Banking sicherer wird
zuletzt aktualisiert: 29.06.2005 - 07:56München (rpo). Das herkömmliche Online-Banking bietet nur begrenzt Sicherheit vor Betrügern. Fortschrittlicher ist das HBCI-Verfahren. Allerdings ist HBCI mit höheren Kosten verbunden, weil der Kunde ein Chipkarten-Lesegerät braucht. Doch es gibt günstigere, ebenso sichere Alternativen.
Beim HBCI-Verfahren authentifizieren sich Kunde und Bank jeweils über einen privaten Schlüssel, der auf einer Chipkarte gespeichert wird. Allerdings scheuen die Banken häufig die dafür höheren Kosten.
Darum komme es vor, dass Kunden die für HBCI notwendigen Chipkarten-Leser und eventuell die Homebanking-Software selbst bezahlen müssen, berichtet die Computerzeitschrift "PC Professionell". Allerdings gebe es inzwischen auch ein HBCI-Verfahren, das ohne Kartenleser und Chipkarte funktioniert. Einzelne Banken böten ihren Kunden an, den privaten Schlüssel auf einer Diskette oder alternativ einem USB-Stick zu speichern. Oft werde dieser Service jedoch nur auf Nachfrage angeboten.
Nutzer sollten sich bei ihrer Bank nach Alternativen zum PIN/TAN-Verfahren erkundigen und gezielt nach HBCI-Banking ohne Chipkarte nachfragen, rät das Magazin. Viele Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken sind hier Vorreiter.
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