Datenrettung: Zerstörte Festplatte - Daten sind selten verloren
zuletzt aktualisiert: 25.07.2005 - 07:22München (rpo). Wenn eine Festplatte oder Speicherkarte zerstört ist, sind die gespeicherten Daten nur selten unwiederbringlich verloren. Meist können Experten die Informationen noch retten. Selbst nach einem Brand oder Wasserschaden ist im Normalfall nicht alles verloren. Dann können allerdings oft nur noch teure Speziallabore helfen.
Die Kosten für die Wiederherstellung einer Festplatte seien erschwinglich geworden, variierten allerdings je nach Zerstörungsgrad und Aufwand für die Rekonstruktion, schreibt das Multimediamagazin "AVDC". Bei einer Platte mit zerstörter Elektronik und Spindelmotor habe die Datenrettung im Test rund 1.000 Euro gekostet.
Für die Wiederherstellung gibt es dem Bericht nach unterschiedliche Verfahren. Läuft die Platte noch, helfe in der Regel schon die richtige Rettungssoftware. Funktioniere das nicht, könnten sich Experten per Internet in den betroffenen Rechner einwählen und versuchen, dem widerspenstigen Datenträger die Inhalte zu entlocken.
Selbst kaputte Leseköpfe und elektronische Totalausfälle, wie sie nach einem Brand oder Wasserschaden auftreten, seien noch kein Grund zur Verzweiflung. Hierzu müssten die Platten aber in Speziallabore eingeschickt werden.
Auf keinen Fall sollten Anwender versuchen, eine Festplatte selbst aufzuschrauben, warnt das Magazin. Damit werde im Ernstfall noch mehr Schaden verursacht.
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