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iPhone & macOS-Rechner
Angreifer sperren Apple-Geräte und erpressen Nutzer

Apple bringt iPhone 7 in knallrot und ein neues iPad
Apple bringt iPhone 7 in knallrot und ein neues iPad FOTO: Apple
Düsseldorf. Nutzer von iPhones und macOS-Rechnern sehen sich derzeit einer neuen Gefahr gegenüber: Aus der Ferne sperren Hacker ihre Geräte, drohen mit dem Löschen sämtlicher Daten und versuchen vom verschreckten Nutzer für die Freigabe Geld zu erpressen.

Mit dieser Masche versuchen Kriminelle derzeit verstärkt, ihren Opfern jeweils mehrere Hundert Euro abzujagen, berichtet die Fachportal "Mac&i".

Um den Angriff über Apples iCloud-Ortungsfunktion für iPhone, iPad, Mac oder Apple Watch starten zu können, brauchen die Angreifer allerdings die korrekten Apple-ID-Nutzerdaten, also Benutzername und Passwort.

Apple MacBook Pro im Test FOTO: dpa, tsn toh

Daten stammen aus Hacks oder Phishing-Angriffen

Die stammen meist aus Datenbank-Hacks von Seiten, wo leichtsinnigerweise dieselben Daten genutzt wurden, oder von erfolgreichen Phishing-Angriffen.

WWDC 2017 - Apples Neuheitenshow mit HomePod, iPad Pro, iOS11 FOTO: dpa, chd fpt

Zudem muss die eigentlich für den Verlustfall des Gerätes gedachte Such-, Sperr- und Löschfunktion für das jeweilige Gerät als Sicherheitsfeature aktiviert sein.

Bei iOS-Mobilgeräten ist so ein Erpressungsversuch den Angaben zufolge schnell pariert: Man kann die Sperrung einfach durch die Geräte-PIN aufheben, sollte danach aber schnellstmöglich seine Apple-ID-Nutzerdaten ändern.

Bei gesperrten macOS-Rechnern bleibt Erpressungsopfern nichts anderes übrig, als ihr Gerät bei einem Apple-Store oder einem autorisierten Reparaturbetrieb zurücksetzen zu lassen. Dafür muss der Kaufbeleg vorgelegt werden. Bis zum Entsperren im Laden sollte der Rechner keine Netzwerkverbindung mehr haben, um ein Löschen der Daten auf dem Gerät zu verhindern.

(csr/dpa)
 
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