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Ratgeber
Steuererklärung am PC - diese Programme geben Tipps

Steuererklärung 2016 am PC - diese Programme geben Tipps
Wer keine Lust auf Papierkram hat, der kann seine Steuererklärung auch am PC erledigen. FOTO: dpa
Frankfurt/Main. Computerprogramme sind eine gute Alternative zu ellenlangen Steuerformularen. Sie übernehmen das Ausfüllen und geben Tipps zum Steuernsparen. Ein Überblick, auf was man bei den Steuerprogrammen achten muss.

Die Kosten für die Software sind sogar von der Steuer absetzbar. In komplizierten Fällen ist ein Lohnsteuerhilfeverein oder ein Steuerberater aber meist die bessere Wahl.

  • GRUNDSATZENTSCHEIDUNG: Es gibt zwei Klassen von Steuersoftware. Preiswerte und schlichte Lösungen kosten ab zehn Euro und sind teils auch im Supermarkt zu haben. Sie helfen bei einfachen Steuerfällen. Auch das kostenlose Elster-Formular der Finanzämter ist für einfache Fälle geeignet - hier gibt es allerdings keine Steuerspartipps.
    Wer hohe Werbungskosten etwa für Fahrten oder doppelte Haushaltsführung hat, ist mit den umfangreichen und teureren Programmen besser bedient; genauso Kapitalanleger, Immobilienbesitzer und ungeübte Anwender. Laut der Zeitschrift "Finanztest" eignen sich die Programme aber vor allem für einfache Steuererklärungen und Laien. Bei komplexen Fällen sind im Test alle digitalen Steuerhilfen durchgefallen.
  • INSTALLATION: Die Installation läuft bei den meisten Programmen problemlos. Das Nachsehen haben manchmal Nutzer von Apple-Computern oder Rechnern mit Linux, da es einige Programme nur für Windows gibt. Eine Alternative sind reine Internetprogramme - diese haben manchmal aber nur wenige Detailfragen. Aufpassen sollten Anwender, dass ihnen bei der Installation keine kostenpflichtigen Update-Abonnements angeboten werden. 
    Bei allen Programmen ist direkt nach der Installation eine Aktualisierung Pflicht, weil bei der Programmierung die neuesten Steueränderungen noch nicht berücksichtigt wurden. Die Hersteller verbessern die Programme zudem laufend und merzen dabei Fehler aus. Diese Updates sollte die Software auf jeden Fall kostenlos anbieten.
  • ERSTE SCHRITTE: Am Anfang steht bei allen Programmen die Eingabe persönlicher Daten wie Name, Adresse, Anzahl der Kinder, Steuernummer und zuständiges Finanzamt. Danach wählt das Programm die benötigten Formulare aus. Wer sich einmal für ein Programm entschieden hat, sollte dabei bleiben. Das spart Zeit fürs Einarbeiten und erleichtert die Übernahme von Daten aus dem Vorjahr.
  • MENÜFÜHRUNG: Die meisten Programme bieten verschiedene Wege zur Eingabe der Daten. Versierte Benutzer können die einfache Formulareingabe wählen, für Einsteiger bietet sich der Interview-Modus an - hier fragt das Programm Schritt für Schritt die nötigen Daten ab.
    Bei den meisten Programmen tauchen jeweils Steuerspartipps und Erklärungen auf dem Bildschirm auf, auch gibt es teils Verknüpfungen zu Nachschlagewerken oder erklärende Videos. Die Qualität der Tipps unterscheidet meist die preiswerten von den teureren Programmen.
  • AB ZUM FINANZAMT: Viele Programme überprüfen die Eingaben der Nutzer direkt bei der Eingabe oder vor dem Abschluss auf Plausibilität. Elster macht das etwas grober, die Kaufsoftware genauer. So lassen sich vor allem Tippfehler und Zahlendreher vermeiden.
    Zudem informieren die Programme über den Stand der Steuererstattung oder -nachzahlung. Mit den meisten Programmen können Verbraucher ihre Steuererklärung direkt online an das Finanzamt übermitteln.
Gadgets - diese Technik-Neuheiten will man haben FOTO: dpa, neb crk
(AFP)
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