In Schwarzeneggers Staat: Sextäter in Kalifornien werden lebenslang GPS-überwacht
zuletzt aktualisiert: 13.11.2006 - 11:29Los Angeles (RPO). Im Bundesstaat Kalifornien haben die Bürger über ein Gesetz abgestimmt, dass die Gesellschaft besser vor Sexualstraftätern schützen soll. Mittels GPS-Überwachung, so 70 Prozent der Wähler, soll es bald sicherer werden. Außerdem werden 90.000 Straftäter auf einer Website mit Namen genannt.
Diese Veröffentlichung, so die "netzeitung", werde außerdem mit Fotos der Sexualstraftäter ergänzt. Die GPS ("Global Positioning System")-Überwachung soll mittels Fußfesseln oder am Gürtel erfolgen. Die Amerikaner erhoffen sich so, dass potentielle Verbrecher Orten wie Kindergärten oder Spielplätzen fernbleiben, so das Blatt. Da die elektronische Fessel jedoch jederzeit entfernt werden könne, sei ein Erfolg der Maßnahme fraglich. Mehrere Anbieter haben technische Varianten zur Überwachung entwickelt. Die Kosten von mehreren Millionen Dollar werden von Arnold Schwarzenegger gerechtfertigt, der in der vergangenen Woche als Gouverneur im Amt deutlich bestätigt worden war.
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