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Experten finden Sicherheitslücken
Die vernetzte Barbie ist verwundbar

Sicherheitslücken: Die vernetzte Barbie ist verwundbar
Das ist die vernetzte "Hello Barbie". FOTO: dpa, wst
San Francisco. In der neuen Barbie-Puppe mit Internet-Anschluss haben Experten mehrere Sicherheitslücken entdeckt. Gewieften Angreifern hätten sie einen weitreichenden Datenzugang eröffnet.

Einige Schwachstellen seien bereits geschlossen worden, teilte laut  "Washington Post" die Firma ToyTalk mit, die sich für den Spielzeug-Riesen Mattel um die vernetzten Funktionen kümmert.

Die vernetzte "Hello Barbie" kann sich mit den Kindern unterhalten. Was die Puppe sagt, wird zur Spracherkennung an Server der Firma im Netz geschickt und ausgewertet, damit Barbie mit passenden Sätzen antworten kann. Die Firma Bluebox entdeckte mehrere Lücken in der dazugehörigen App.

Unter anderem sei die Verbindung zwischen App und Puppe immer mit dem selben Passwort abgesichert worden. Wenn jemand es also in Erfahrung bringen würde, könnte er leicht Anwendungen schreiben, die als vertrauenswürdig eingestuft würden und sich mit der Barbie verbinden könnten, erläuterte Bluebox. Außerdem sei sie anfällig für die bereits seit vergangenem Jahr bekannte "POODLE"-Sicherheitslücke gewesen, mit der auf eine schwächere und dadurch knackbare Verschlüsselung umgeschaltet werden kann.

Sicherheit von vernetztem Spielzeug ist aktuell ein besonders heißes Thema. Gerade erst wurde eine Hacker-Attacke auf den Lernspielzeug-Anbieter VTech bekannt, bei der sich die Angreifer Zugang zu über sechs Millionen Kinder-Profilen mit Namen und Geburtsterminen verschaffen konnten.

(felt/dpa)
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