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Banking-Apps unsicher
Forscher knacken TAN-Verfahren auf Android-Smartphones

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt
Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: Christoph Schroeter
München. Zwei IT-Sicherheitsforschern ist es nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" gelungen, auf manipulierten Android-Smartphones das beim Mobile-Banking eingesetzte Verfahren photoTAN zu knacken.

Nachdem die beiden Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Schadsoftware auf den Geräten installiert hatten, konnten sie nach Belieben Online-Überweisungen umleiten oder diese selbst erstellen.

Die Transaktionen konnten allerdings nur manipuliert werden, wenn Banking-App und photoTAN-App auf einem Gerät installiert sind.

Große deutsche Banken betroffen

Mit den Angriffen könnten nach Angaben der Forscher Vincent Haupert und Tilo Müller die Geldinstitute Deutsche Bank, Norisbank und Commerzbank ins Visier genommen werden.

"Für uns ist es überhaupt kein Problem, die tatsächliche Überweisung anschließend zu verstecken", sagte Haupert. Solange ein Kunde seine Bankgeschäfte mobil tätige, bleibe die Manipulation unerkannt.

(bur/dpa)
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