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Wichtig für Apple-Kunden
Diese neuen Funktionen kommen mit iOS 11.3

Apple iOS 11.3 - neuen Funktionen fürs iPhone: Akku-Drosselung, neue Animojis, Notruf, iMessage
Apple hat eine erste Beta-Version von iOS 11.3 verteilt. FOTO: Christoph Schroeter
Düsseldorf. Apple hat für Entwickler und interessierte Nutzer eine erste Preview der kommenden iOS-Version 11.3 veröffentlicht. Damit bekommen iPhones einige neue Funktionen, unter anderem können Nutzer dort die Drosselung ihrer Geräte abschalten. Ein erster Überblick. Von Christoph Schroeter

Für den normalen Apple-Nutzer ist gerade die iOS-Version 11.2.5 veröffentlicht worden, iOS 11.3 soll im Laufe des Frühjahrs folgen. Für Entwickler und Teilnehmer des Beta-Programms hat Apple nun eine erste Version von iOS 11.3 zum Download freigegeben.

Welche Neuerungen in iOS 11.3 zu erwarten sind, zeigt unser Überblick.

  • Akku-Drosselung abschaltbar

Nach der Aufregung der vergangenen Wochen um die Verlangsamung von älteren iPhone-Modellen mit schwächelnder Batterie dürfte die derzeit interessanteste Neuerung wohl die Möglichkeit für den Nutzer sein, eben diese Drosselung abzuschalten. Apple-Chef Tim Cook hat in einem Interview jedoch davon abgeraten.

Außerdem wird in den Einstellungen angezeigt, in welchem Zustand sich die Batterie des iPhones befindet. Diese Funktionen werden auf den Modellen iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s und 6s Plus, iPhone SE sowie iPhone 7 und 7 Plus verfügbar sein. In der ersten iOS-Beta sind sie noch nicht zu sehen.

iPhone X - sehr gut und sehr teuer FOTO: Christoph Schroeter
  • Neue Notruffunktion AML

Apple hatte sich aus Datenschutzgründen lange gegen diese Funktion gesträubt, mit iOS 11.3 soll sie aber kommen (wie übrigens auch bald in Android): Mit Advanced Mobile Location, kurz AML genannt, wird bei einem Notruf der genau Standort des Anrufenden an den Rettungsdienst übermittelt. Voraussetzung für diese Funktion, die laut Fachleuten in der Lage sein soll, tausende Leben zu retten: Die einzelnen Länder müssen AML flächendeckend unterstützen.

  • Neue Animojis

Darüber werden sich nur Besitzer eines iPhone X freuen können: Mit Bär, Löwe, Totenkopf und Drache kommen vier neue Animojis. Damit sich die eigene Mimik auf eines der animierten Emojis (Animojis) übertragen lässt, ist die präzise Kameratechnik von FaceID notwendig.

  • Datenschutz

Apple betont den Datenschutzgedanken bei iOS 11.3 noch einmal besonders. Direkt nach Installation der neuen Version bekommt man einen auffälligen Screen zu dem Thema eingeblendet. Ein blaues Icon, wird dort erklärt, werde künftig immer dann eingeblendet, wenn eine App oder ein Feature von Apple persönliche Daten benötige. Die blaue Farbe ist auch auf das bislang graue Datenschutz-Symbol in den Einstellungen übergegangen.

Apple betont den Datenschutz. FOTO: Christoph Schroeter
  • iMessage

Bereits seit längerer Zeit angekündigt, kommt unter iOS 11.3 nun endlich die Synchronisation von iMessage über die iCloud. Fotos und Anhänge können so in die Cloud verschoben werden und verstopfen nicht mehr den Speicher des iPhones. Weitere Vorteil: Meldet man sich auf einem neuen iPhone, einem iPad oder Mac an, sind alle Nachrichten auch dort sofort verfügbar.

iMessage lässt sich nun in der iCloud synchronisieren. FOTO: Christoph Schroeter

Wohl als Reaktion auf WhatsApp Business soll iMessage ebenfalls eine Business-Funktion erhalten. Darüber sollen Nutzer dann direkt Kontakt zu Unternehmen aufnehmen können. Der neue Chat soll vorerst nur in den USA nutzbar sein, bislang sind lediglich Discover, Hilton, Lowe's und Wells Fargo an Bord.

  • Krankenakten auf Health

In der Health-App können Nutzer nun unter "Klinische Dokumente" ihre Krankenakten und Gesundheitseinträge von teilnehmenden Einrichtungen abspeichern, einsehen und jederzeit bei anderen Ärzten vorzeigen.

  • AirPlay 2

Die Multiroom-Funktion kommt mit iOS 11.3 auf iPhone und iPad. Mehrere Lautsprecher - vorausgesetzt sie unterstützen AirPlay 2 - können dann vom iOS-Gerät aus zusammengeschaltet werden.

Android & iOS - das sind die besten Apps FOTO: Christoph Schroeter
  • Augmented Reality

Apples AR-Framework ARKit wird erweitert und kann vertikale Flächen erkennen, also zum Beispiel Poster, die an einer Wand hängen.

 
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