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Apples smarte Assistenin
Siri sucht künftig wieder mit Google

iPhone 8 & iPhone 8 Plus - die Evolution des iPhone 7
iPhone 8 & iPhone 8 Plus - die Evolution des iPhone 7 FOTO: rtr, SL/HB
Cupertino. Apple kehrt Microsofts Bing den Rücken und setzt bei seiner smarten Assistentin Siri künftig wieder auf die Suchmaschine von Google. Ein kleines Stückchen vom Kuchen darf Bing allerdings behalten.

Auch bei der Suche auf dem mobilen Betriebssystem iOS sowie in der "Spotlight"-Funktion auf dem Mac sorgt künftig wieder Google für die Suchtreffer.

Apple pflege enge Zusammenarbeit sowohl mit Google als auch mit Microsoft, zitiert das Tech-Blog "TechCrunch" aus einem Statement von Apple. Mit dem Wechsel solle lediglich eine konsistente Nutzererfahrung gewährleistet werden.

Microsoft und Apple würden auch bei der Suche weiterhin eng zusammenarbeiten, zitierte "TechCrunch" einen Microsoft-Sprecher. So sorge Bing auch weiter für die Ergebnisse bei der Bildersuche mit Siri.

Apple iPhone X - das ist das neue Super-Smartphone FOTO: rtr, SL/HB

Dem Sprecher zufolge wird Bing in den USA für etwa ein Drittel der Suche auf dem PC genutzt. Weltweite Zahlen nannte das Unternehmen bislang nicht. Wie Microsoft am Montag ankündigte, soll die Bing-Suche künftig mit künstlicher Intelligenz noch bessere und individuellere Ergebnisse bringen.

Ein Milliardengeschäft

Google lässt sich laut einem Bericht von "CNBC" die Vereinbarungen einiges kosten. Demnach schätzt ein Analyst der Unternehmensberatung Bernstein, dass Apple von dem Suchmaschinen-Spezialisten in diesem Jahr rund drei Milliarden Dollar dafür erhält, dass Google als Suchmaschine auf den Apple-Geräten voreingestellt wird.

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Damit könne allein Google für fünf Prozent des operativen Gewinns von Apple verantwortlich sein. Die Mobilgeräte von Apple machen wiederum rund 50 Prozent der Umsätze von Google bei mobiler Suche aus.

Seit Montagabend steht Apples neues Betriebssystem High Sierra für macOS zur Verfügung. Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Umstellung auf ein neues modernes Dateisystem (APFS). Es sollen zahlreiche neue Funktionen hinzukommen, unter anderem wird auch die Darstellung von Virtual-Reality-Inhalten unterstützt.

Safari 11 unterdrückt nun die automatische Wiedergabe von Videos mit Ton und verfügt über eine Anti-Tracking-Funktion. Der Apple-Browser ist auch für die älteren macOS-Versionen 10.11 (El Capitan) und 10.12 (Sierra) verfügbar.

Gadgets - diese Technik-Neuheiten will man haben FOTO: dpa, av zeh
(csr/dpa)
 
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