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Aktion endet
Viele E-Plus-Kunden surfen bald langsamer

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt
Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: dpa, tsn
München. Weil eine Hochgeschwindigkeits-Aktion endet, könnten Kunden im E-Plus-Netz auf langsamere Surfgeschwindigkeiten zurückfallen. Mit dem Ende von "Highspeed für jedermann" gelten wieder die ursprünglich gebuchten Tarife.

E-Plus-Kunden müssen sich ab Juli eventuell auf langsamere Surfgeschwindigkeit im Mobilfunknetz einstellen. Am 30. Juni endet die noch vor dem Verkauf an Telefonica eingeführte E-Plus-Aktion "Highspeed für jedermann", wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage erklärte.

Durch sie waren seit Ende 2013 alle Kunden unabhängig von gebuchten Tarif mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) unterwegs.

Die Hochgeschwindigkeits-Aktion sei im Laufe der Zeit mehrfach verlängert worden, vermarktet habe man sie aber bereits länger nicht mehr, so der Sprecher. Nach dem Auslaufen von "Highspeed für jedermann" am 30. Juni gilt wieder die im gebuchten Tarif angegebene Maximalgeschwindigkeit.

Allerdings hat Telefonica hier in den vergangenen Monaten am Geschwindigkeitsregler gedreht. Auch ältere Verträge sind nun mit einem Tempo von bis zu 21,6 Mbit/s unterwegs, auch wenn zum Vertragsabschluss noch geringere Geschwindigkeiten galten.

Vom Ende der Highspeed-Aktion sind auch Partnermarken wie Aldi Talk, Blau oder Simyo betroffen, die Gespräche und Datenverkehr über das E-Plus-Netz abwickeln.

Wer auch künftig unterwegs schneller als mit 21,6 Mbit/s ins Netz will, muss entweder in einen neuen Tarif wechseln oder im Kundenportal Ausschau nach Tarifoptionen halten, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

(dpa)
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