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MWC 2016
Xiaomi MI5 - Edel-Smartphone zu Top-Preis

MWC 2016: Xiaomi MI5 - Edel-Smartphone zu Top-Preis
Das neue Xiaomi MI5 kommt in drei Varianten. FOTO: dpa, wh bm mda
Barcelona. Der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi präsentierte sein neues Smartphone Mi5 am Mittwoch auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Es soll in der Top-Ausführung umgerechnet gut 360 Euro kosten. 

Mit seiner ersten Produktvorstellung in Europa hat Xiaomi, im vergangenen Jahr die weltweite Nummer fünf, den Anspruch unter den führenden Anbietern der Branche untermauert. 

Das MI5 wird von einem Qualcomm Snapdragon 820 angetrieben. Xiaomi bringt das Smartphone in drei Varianten auf den Markt: Das Einsteigermodell verfügt über 3 GB Arbeits- und 32 GB internen Speicher, der Prozessor ist mit 1,8 GHz getaktet.

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: dpa, tsn

Die weiteren Varianten nutzen den Prozessor mit 2,15-GHz-Taktfrequenz und bieten 3 GB Arbeits- und mit 64 GB internen Speicher, bzw. 4 GB RAM mit 128 GB Speicher. Das 5,15 Zoll große Display löst in Full HD auf. Die Hauptkamera bietet 16 MP, die Selfie-Cam 4 MP. In Europa und den USA ist das Gerät vorerst nicht zu haben. In China kosten die drei Varianten umgerechnet 280, 320 und 360 Euro.

Xiaomi verkauft seine Geräte über das Internet vor allem in China sowie in Indien und wurde auf diese Weise im vergangenen Jahr rund 70 Millionen Smartphones los. Eigentlich wollte die Firma 2015 ursprünglich die Absatzmarke von 100 Millionen knacken, bremste dann aber die begonnene Expansion in Asien.

Zu einem Marktstart in den USA oder Westeuropa gibt es bisher keine Angaben - die Präsentation in Barcelona ist aber ein weiterer Schritt auf die internationale Bühne. Der für die Auslandsexpansion zuständige Xiaomi-Manager Hugo Barra betonte auch, dass die 2010 gegründete Firma im vergangenen Jahr 3600 Patente beantragt habe.

Beobachter gehen davon aus, dass die behutsame Expansion außerhalb von China auch darauf zurückzuführen ist, dass US-Firmen wie Apple wegen Patent- und Geschmackmuster-Verstößen gegen Xiaomi vorgehen könnten, wenn das chinesische Unternehmen stärker in westlichen Industrieländern aktiv ist.

Smartwatch, Fitnessband & Co: Wearables boomen FOTO: dpa
(dpa)
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