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Nach WhatsApp
Facebook verabschiedet sich von BlackBerry

WhatsApp-Update für iPhones - neue Funktionen
WhatsApp-Update für iPhones - neue Funktionen FOTO: Christoph Schroeter
Nachdem WhatsApp den Anfang gemacht hatte, drücken zwei weitere Mitglieder der Facebook-Familie bei BlackBerry den "Gefällt mir nicht mehr"-Button. Deren Apps werden Geräte des einstigen Smartphone-Riesen nicht mehr unterstützen. Von Christoph Schroeter

WhatsApp hat im Februar den Stecker gezogen und angekündigt, den Support für einige seiner seine App-Versionen Ende 2016 einzustellen. Betroffen davon sind BlackBerry, inklusive BlackBerry 10, Nokia S40, Nokia Symbian S60, Android 2.1 und Android 2.2 sowie Windows Phone 7.1.

"Diese mobilen Geräte waren ein wichtiger Teil unserer Geschichte", schrieb WhatsApp zur Begründung, "aber sie bieten nicht die Funktionalitäten, die wir brauchen, um die Funktionen unserer App in der Zukunft zu erweitern."

BlackBerry "sehr enttäuscht"

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: Christoph Schroeter

Jetzt folgen die beiden Familienmitglieder Facebook und Facebook Messenger. Beide Apps werden den Support im Laufe des Jahres einstellen. Für Nutzer des BlackBerry 10 besteht noch Hoffnung, da Geräte mit diesem Betriebssystem Android-Apps unterstützen, allerdings nicht aus Google Play, sondern aus dem Amazon App Store.

Zudem hat Blackberry mit dem Modell Priv erstmals ein Smartphone auf den Markt gebracht, welches das Betriebssystem Android von Google verwendet. Besitzer dieses Smartphones sind von der Entscheidung natürlich ebenfalls nicht betroffen.

BlackBerry selbst zeigte sich von Facebooks Entscheidung im firmeneigenen Blog "sehr enttäuscht". Man habe alles versucht, WhatsApp und Facebook umzustimmen, aber an dem Entschluss sei nicht mehr zu rütteln gewesen.

Blackberry steht seit der Einführung des iPhones von Apple unter Druck. Der einst führende Smartphone-Hersteller hat nur noch einen Marktanteil von weniger als einem Prozent und treibt nun die Neuausrichtung auf das Software-Geschäft voran. Die Kanadier haben bereits eine Rosskur hinter sich, bei der Tausende von Arbeitsplätze gestrichen wurden.

WhatsApp-Update - das sind die neuen Funktionen FOTO: Christoph Schroeter
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