Netzabdeckung der Zukunft
Wofür brauche ich eine LTE-Netzabdeckung?

Smartphones - günstig und trotzdem mit Datenturbo LTE
Smartphones - günstig und trotzdem mit Datenturbo LTE FOTO: Nokia
Die LTE-Technik (Long-Term Evolution) dient als zweites Netz im Netz und ist wesentlich schneller als beispielsweise DSL. Internet-Verbindungen sind theoretisch mit bis zu 300 Mbit/s möglich. Wenn Sie diesen neuen Netzstandard mit Ihrem Handy nutzen möchten, benötigen ein entsprechendes LTE-Netz von einem Provider. Hier erfahren Sie, was Sie zu LTE wissen müssen.

In Deutschland ist LTE noch nicht flächendeckend für Ihr Handy verfügbar. Jedoch schreiten die Ausbauarbeiten kontinuierlich weiter voran. Mehr als 90 Prozent der Breitbandlücken gelten als getilgt dank Telekom und Vodafone. Beide Provider schließen unentwegt mehr Regionen an das 4G-LTE-Netz an. Allein im Jahr 2013 zählte Vodafone mehr als 7000 Sendestationen, die mehr als 50 Millionen Haushalte mit LTE versorgen. Seitens der Telekom betrug die Netzabdeckung Ende 2014 schon 77 Prozent. Eine lückenlose LTE-Verfügbarkeit ist trotzdem noch nicht bundesweit gegeben.

Wo gibt es LTE?

Wenn Sie wissen möchten, in welchen Regionen die Telekom das LTE-Netz zur Verfügung stellt, nutzen Sie am besten eine interaktive Karte auf der Telekom-Seite im Internet. Auch auf der Webseite von Vodafone finden Sie eine Karte, auf der Sie sich die LTE-Netzabdeckung ansehen können.

Beim Vergleich der LTE-Tarife werden Ihnen starke Preisunterschiede auffallen. Das liegt daran, dass LTE-Tarife verschiedene Leistungen bieten. Achten Sie besonders auf die Geschwindigkeit des ausgewählten Tarifes für Smartphones oder das Internet. Ebenso wichtig ist das Inklusiv-Volumen. Wenn Sie viel surfen und große Dateien laden, werden Sie schnell am Limit ankommen und die Geschwindigkeit wird gedrosselt.

Welche LTE-Frequenzen gibt es?

In Deutschland kommen zurzeit die Frequenzbänder 800, 1800 und 2600 MHz zum Einsatz. Im Rahmen einer Frequenzversteigerung im Jahr 2010 wurden diese an die Netzbetreiber verteilt, wobei die Telekom, Vodafone sowie O2 am meisten für die Frequenzen um 800 MHz bezahlten. Diese sind deshalb so begehrt, da die Funksignale in diesem Bereich eine wesentlich größere Reichweite besitzen, als die anderen Frequenzbänder. So können die Netzbetreiber mit weniger Funkmasten trotzdem die gleiche Fläche mit LTE versorgen.

Mittlerweile bieten alle Netz-Betreiber in Deutschland LTE an und setzen hierbei auf LTE 800 in den ländlichen Regionen. Vodafone und O2 verwenden LTE 800 zudem auch größtenteils für die Versorgung städtischer Bereiche. Zusätzlich nutzt Vodafone noch Frequenzbänder um die 2600 MHz, während die Telekom und O2 diese kaum noch nutzt.

Das Übertragungsmedium 1800 MHz setzt die Telekom vor allem in Städten ein. Auch E-Plus bietet dieses Band, weshalb die Verfügbarkeit in ländlichen Gegenden nicht sehr gut ist.

Mehr zum Thema Netzabdeckung finden Sie im Artikel GPS, UMTS und LTE im Überblick: Netzabdeckung – wohin geht die Zukunft?

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