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Austausch des Smartphones beginnt
Samsung Galaxy Note 7 - so erkennt man fehlerfreie Geräte

Samsung Galaxy Note 7 - so erkennt man fehlerfreie Geräte
Das schwarzes Quadrat weist darauf hin, dass es sich um ein fehlerfreies Galaxy Note 7 handelt. FOTO: dpa, jhk jak
Berlin. Samsung hat damit begonnen, die fehlerhaften Galaxy-Note-7-Smartphones auszutauschen. Die neuen Geräte haben zwei Merkmale, an denen man erkennen kann, ob es sich um ein fehlerfreies Note 7 handelt.

Samsung wird neu produzierte Geräte vom Typ Galaxy Note 7 mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung markieren.

Dadurch sollen Kunden diejenigen Geräte erkennen können, die nicht möglicherweise plötzlich in Flammen aufgehen. Wie "zdnet.com" berichtet, werden Note 7 ohne Akkudefekt außerdem an einem grünen statt weißen Batteriesymbol in der Statusleiste erkennbar sein.

Galaxy Note 7 - Samsungs neues Top-Smartphone FOTO: afp, DA

Vom Rückruf des Geräts betroffene Kunden, die das Austauschprogramm in Anspruch nehmen, sollen Samsung zufolge vom 19. September an neue Telefone erhalten.

Auch wenn nicht alle ausgelieferten Note 7 von den festgestellten Akkuproblemen betroffen sind, empfiehlt das Unternehmen derzeit allen Käufern, das Austauschprogramm zu nutzen.

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 06196/9340262 und auf der Webseite http://www.samsung.com/de/note7exchange/.

Samsung wollte Apple zuvorkommen

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: HTC

Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Personen, Samsung habe sich beeilt, mit dem Note 7 besonders schnell ein Gerät mit vielen Innovationen und frischem Design auf den Markt zu bringen, um sich von Apple abzuheben.

Schon vor Monaten war durchgesickert, dass das neue iPhone 7 wohl das gleiche Aussehen wie das vorherige Modell haben wird. Davon habe Samsung profitieren wollen.

Fotos: Apple iPhone 7 und iPhone 7 Plus FOTO: rtr, MSF

Zu den Neuerungen gehörte auch eine langlebigere Batterie, die schneller lud. Das Unternehmen erklärte Bloomberg, neue Geräte kämen grundsätzlich auf den Markt, wenn sie fertig seien.

Der Chef der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC, Elliot Kaye, hatte erklärt, dass nach Angaben von Samsung die Batterie etwas zu groß für ihren Platz im Gehäuse gewesen sei - und durch das Zusammendrücken beim Einbau sich das Risiko von Kurzschlüssen in den Akkus erhöht habe. Die problematischen Batterien wurden nach bisherigen Informationen von der Samsung-Tochter SDI hergestellt.

(csr/dpa)
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