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Smartphone-Ratgeber
Datenflat zu früh aufgebraucht - diese App hilft

Smartphone: Datenflat zu früh aufgebraucht - diese Android-App hilft
Opera Max kontrolliert den Datenverkehr, den Apps im Hintergrund abwickeln. FOTO: Christoph Schroeter
Düsseldorf. Das Problem dürfte so ziemlich jeder Besitzer eines Smartphones kennen: Lange bevor der Monat sich dem Ende neigt, ist das Highspeed-Datenvolumen aufgebraucht, die Bits und Bytes tröpfeln nur noch so aufs Gerät. Eine App hilft, die gebuchte Datenflat deutlich zu verlängern.

Bis zu einem Drittel der in einem Monat verbrauchten Daten auf dem Smartphone wird vom Nutzer unbemerkt im Hintergrund ausgetauscht. Das ist bei einigen Apps durchaus sinnvoll, bei anderen sollte man diesen Appetit aber zügeln. Helfen kann dabei eine App.

Opera Max heißt sie und kommt vom Hersteller des bekannten Opera-Browsers. Opera Max kontrolliert bei allen Apps, wie viele Daten sie vom Nutzer meist unbemerkt im Hintergrund austauschen. 

Wenn sich eine App etwa zehn Megabyte Daten pro Woche genehmigt, bekommt der Nutzer einen so genannten Smart Alert. Ebenfalls eine Warnung gibt es, wenn der Datenverkehr bei einer App sprunghaft ansteigt. Der Nutzer kann dann entscheiden, ob die App auch weiterhin im Hintergrund tätig sein darf.

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: dpa, tsn

"Vielen Smartphone-Besitzern ist dieser Austausch von Hintergrunddaten gar nicht bewusst", sagt Sergey Lossev, Produktmanager bei Opera Software. "Sie haben den Datenverkehr weder erlaubt, noch wüssten sie, wie man ihn einschränken kann." Dafür habe man die Smart Alerts in Opera Max eingeführt, so Lossev.

Zu den größten heimlichen Datensaugern zählen laut der Opera-Statistik für das vergangene Jahr der Facebook Messenger (73 Prozent), Google Drive und Whatsapp (jeweils 50 Prozent).

Nicht jeder Datenverkehr im Hintergrund ist schlimm. Messenger oder Nachrichten-Apps etwa bleiben so etwa stets aktuell. Aber manche Apps laden auch E-Mails oder Werbung unbemerkt im Hintergrund herunter.

Smartwatch, Fitnessband & Co: Wearables boomen FOTO: dpa

Im Gegensatz zu Apples iOS, das Nutzern überlässt, ob sich Apps im Hintergrund mit dem Netz verbinden dürfen, lässt Android diese Wahl nicht. Hier haben Nutzer in den meisten Versionen nur die Option, die Hintergrunddaten komplett abzuschalten. Dann funktioniert das Android-Smartphone aber nur noch mit deutlichen Einschränkungen.

Opera hat auch mehrere mobile Ableger seines Browsers für iOS und Android in den App Stores. Neben ihrer normalen Aufgabe, dem Anzeigen von Webseiten, haben die Programme ebenso wie Opera Max eine Option zum Komprimieren von Videos und Bildern. So kann auch im Vordergrund Datenvolumen eingespart werden.

- Opera Max für Android

- Opera Browser für Android 

- Opera Mini für Android

- Opera Mini für iOS

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