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App "Tindog"
Tinder gibt es jetzt auch für Hunde

Tindog: Tinder gibt es jetzt auch für Hunde
FOTO: Screenshot Tindog
Düsseldor. Dass Hunde eine ausgezeichnete Möglichkeit sind, mit anderen ins Gespräch zu kommen, wissen Hundebesitzer längst. Die App "Tindog" soll das Kennenlernen für Vier- und Zweibeiner jetzt noch einfacher machen. Sie zeigt Hunde und ihre Besitzer im Umkreis an. Von Judith Conrady

Die App stammt nicht von den Erfindern der original Tinder-App, sondern von "Holidog", einer Website, die Tiersitter vermittelt. Doch das Prinzip ist sehr ähnlich: Anhand von Fotos (der Hunde) entscheidet sich der Nutzer, ob er nach links wischt (und den Kandidaten damit ins Aus befördert) oder nach rechts (dann gibt die Chance auf ein Kennenlernen). Das Besondere dabei: Die App zeigt nur Hunde im Umfeld an - und damit potenzielle Gassigeh-Gefährten.

So funktioniert die Dating-App Tinder FOTO: Tinder

Das Problem: So richtig Spaß macht eine solche App erst, wenn die Zahl der Nutzer so groß ist, dass sich in der näheren Umgebung genug potenzielle Kontakte befinden. Und allzu hoch ist die Zahl der "Tindog"-Nutzer noch nicht. Bei einem Test in Düsseldorf-Heerdt zeigte sich allerdings, dass bereits mehrere Hunde in einem Umkreis von fünf Kilometern angemeldet waren. In kleineren Städten dürfte die Trefferquote geringer sein.

Die App gibt es fürs iPhone und für Android-Smartphones. Die Anmeldung ist einfach: Wer sich mit seiner Mailadresse oder über Facebook registiert hat, muss mindestens ein Foto seines Hundes hochladen, um mitmachen zu können. Ein Foto des Besitzers ist optional - aber anzuraten, wenn man nicht nur seinem Hund Gesellschaft organisieren möchte, auch an Kontakt zu anderen Hundebesitzern interessiert ist (dass das Kennenlernen zwischen Herrchen und Frauchen besonders gut funktioniert, hat RP-Redakteur Thorsten Breitkopf erst vor wenigen Wochen in einem Test festgestellt).

Das sind die Hunde bei Grey FOTO: Endermann, Andreas (end)

Sobald das Foto online ist, geht es ans Tinder-typische Wischen: Bei jedem Hundefoto muss der Nutzer entscheiden, ob er das Tier und seinen Besitzer näher kennenlernen möchte, oder nicht. Wischt er nach links, ist eine Kontaktaufnahme ausgeschlossen. Wischt er nach rechts (und tut der Besitzer des anderen Hundes dasselbe) entsteht ein so genanntes Match und die Hundebesitzer können sich über die App unterhalten.

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