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Twitters Livestreaming-App
Periscope - Suche, Drohnen und langes Speichern

Twitters Streaming-App Periscope - Suche, Drohnen und langes Speichern
Bei Periscope können künftig auch Drohnen-Videos gestreamt werden. FOTO: Twitter
Düsseldorf. Mit Facebook Live ist der Streaming-App Periscope von Twitter ein mächtiger Konkurrent gewachsen. Um nicht zu sehr ins Hintertreffen zu geraten, hat man sich ein paar neue Features ausgedacht.

So soll es in Kürze bei Periscope möglich sein, über den Titel oder das Thema nach Live-Übertragungen zu suchen. Nach einem Tipp auf die Suchfunktion in der globalen Übersicht wird dann eine Liste mit Themenvorschlägen angezeigt, nach denen gesucht werden kann. Dazu zählen z.B. #Travel, #Music und #Food.

Um selber ein Live-Video zu einem Thema zu starten, reicht innerhalb der Themen-Suchergebnisse ein einfacher Tipp auf die Sende-Fläche, um den relevanten Hashtag zum eigenen Video hinzuzufügen. 

Darüber hinaus werden zwei spezielle Such-Themen getestet: Mit "First Scope” können neue Periscope-Nutzer direkt willkommen geheißen werden. Und unter "GoPros and Drones” können Live-Videos von GoPros und erstmals auch von Drohnen gefunden werden.

Das ist Facebook Live FOTO: Facebook

Eine neue Perspektive mit Drohnen

Das Senden mit einer Drohne von DJI funktioniert ganz einfach, indem das iPhone mit der Fernsteuerung der Drohne verbunden wird. Der Video-Feed der Drohne wird dann bei Periscope automatisch eingebunden und es gibt die Möglichkeit, zwischen der Drohne, der iPhone-Kamera oder auch einer GoPro hin und her zu schalten.

Während der Übertragung können mit der Sketch-Funktion besondere Perspektiven im Video hervorgehoben werden.

Videos langfristig speichern

Erst vor kurzem hat Periscope bekanntgegeben, dass sich eigene Video-Übertragungen durch das Hinzufügen von #save länger als 24 Stunden speichern lassen.

In wenigen Wochen startet eine neue Version, in der die eigenen Videos auf Periscope und Twitter inklusive Kommentare und Herzen automatisch gespeichert werden.

Im Nachgang können die Videos dann im Screen nach der Übertragung oder über das Profil gelöscht werden. Sollte ein Nutzer weiterhin daran interessiert sein, dass die Videos nach 24 Stunden automatisch gelöscht werden, lässt sich dies in den Account-Einstellungen entsprechend einstellen.

Gegenwärtig nutzten monatlich rund 800 Millionen Menschen Twitter, sagte Rowan Barnett am Montag bei einer ersten Twitter-Konferenz in Jerusalem. Barnett ist zuständig für die strategische Marktentwicklung der Periscope-Mutter Twitter.

(csr)
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