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Was man dazu wissen muss
DVB-T2 HD wird jetzt kostenpflichtig

Statt DVB-T, Kabel oder Satellit - TV übers Internet
Statt DVB-T, Kabel oder Satellit - TV übers Internet FOTO: dpa, wck
Düsseldorf. Am Freitag endet die seit dem Start von DVB-T2 HD laufende Gratisphase. Künftig müssen alle zahlen, die auch Privatsender über das Antennenfernsehen schauen wollen. Was man dazu wissen muss und welche Alternativen es gibt, lesen Sie hier. Von Christoph Schroeter

Ende März wurden in Deutschland die meisten DVB-T-Sendemasten abgeschaltet. Seitdem kann über das neue DVB-T2 HD auch Fernsehen in HD-Qualität via Antenne empfangen werden.

Doch die schöne neue Fernsehwelt hat auch einen Haken: Die Privatsender werden nicht länger kostenlos zu empfangen sein. Bis Ende Juni hat der Betreiber Freenet eine kostenlose Schnupperphase gewährt, doch die endet jetzt. 

Gadgets - diese Technik-Neuheiten will man haben FOTO: dpa, tsn zeh

Welche Kosten nun auf den DVB-T2-Nutzer zukommen, welche Alternativen es gibt und was man sonst noch wissen muss, das erklärt unser Überblick:

  • Am Freitag (30. Juni) endet die kostenfreie Ausstrahlung der Privatsender über DVB-T2 HD.
  • Zuschauer müssen dann für weiteren Empfang ihre Fernseher und Receiver freischalten. Die für die Freischaltung des Privat-TVs nötigen Guthabenkarten gibt es für 69 Euro im Fachhandel. Die Abonnements sind ein Jahr gültig und enden automatisch, wie Betreiber Freenet TV mitteilt.
  • Auf der Guthabenkarte ist ein Code aufgedruckt. Dieser muss auf einer Webseite oder über die Kundenhotline (0221/46 70 87 00) zusammen mit der ID-Nummer des Empfangsgeräts freigeschaltet werden.
  • Es kann auch ein Abo per Bankeinzug abgeschlossen werden. Dieses kostet 5,75 Euro pro Monat und kann monatlich gekündigt werden.
  • Wer nur die Sender des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schauen möchte, muss nichts weiter unternehmen. Diese bleiben weiterhin frei empfangbar.
  • Als Alternative zu DVB-T2 können Streaming-Anbieter wie Waipu oder Zattoo genutzt werden. Die Programmvielfalt ist größer, außerdem kann mit einem Abo häufig auf mehreren Geräten TV geschaut werden. Einen Überblick der Streaming-Anbieter finden Sie hier.
  • Kabel-TV ist eine weitere Alternative. In NRW hat Unitymedia im Juni das analoge Signal abgeschaltet, sendet jetzt nur noch in digitaler Qualität. Weitere Infos gibt es hier.
  • Beim Satelliten-Fernsehen gibt es noch ein kostenloses, analoges Signal, doch steht auch dieses möglicherweise schon bald vor der Abschaltung. Infos dazu finden Sie hier.
 
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