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Digitale Fotografie hat viele Vorteile
Worauf Hobby-Fotografen achten sollten

SWPA 2011: die besten Amateurfotos
SWPA 2011: die besten Amateurfotos FOTO: Chan Kwok Hung courtesy of Sony World Photography Awards
Düsseldorf. Jährlich werden in Deutschland neun Millionen Kameras verkauft. Die analoge Fotografie befindet sich seit Jahren auf dem Rückzug und wird fast nur noch von Profi-Fotografen für besondere Shootings verwendet. Hobbyfotografen haben inzwischen die Vorteile der digitalen Fotografie für sich entdeckt.

Digitale Kameras gibt es in allen Preisklassen und für jede Nutzung. Wem eine Kompaktkamera nicht ausreicht und eine digitale Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven zu unhandlich ist, wählt aus dem inzwischen breiten Repertoire der Systemkameras, die klein und handlich, aber dennoch jeder Fotosituation gewachsen sind.

Die Nutzung der Digitaltechnik hat viele Vorteile: Mann muss weder zeitaufwändig Filme kaufen und entwickeln lassen, und der Weg in den Foto-Shop, um besondere Abzüge zu bestellen, gehört der Vergangenheit an. Auch beim Fotografieren, beim späteren Bearbeiten der Bilder am PC und beim Datenversand zur Entwicklung oder etwa für Foto-Geschenke eröffnet dem Hobbyfotografen eine Fülle von kreativen Möglichkeiten, die zu Zeiten der Kleinbildfotografie gar nicht möglich waren.

Mit Fotobearbeitungssoftware lassen sich Aufnahmen, die noch nicht ganz perfekt sind, am Bildschirm veredeln: das Entfernen roter Augen oder das Abmildern von Blitzschatten ist ebenso möglich wie ein nachträgliches Anpassen von Farbe oder Kontrast. Eine kostenlose Bearbeitungssoftware ist zum Beispiel Picasa.

Optischer und digitaler Zoom

Hobbyfotografen sollten auf ein Produkt zurückgreifen, das eine hohe Auflösung (mindestens fünf bis acht Millionen Pixel) und einen hohen optischen Zoom bietet. Weiter entfernte Motive – etwa in der Landschaftsfotografie – werden mithilfe des optischen Zooms in greifbare Nähe gerückt. Dabei handelt es sich um mechanische Einstellungen, die den Blickwinkel verändern.

Gerade digitale Kompaktkameras haben oft wenig optischen, dafür aber digitalen Zoom. Hierbei kann die Kamera durch elektronische Einstellungen das Motiv noch weiter vergrößern - für hochwertige Aufnahmen ist das aber faktisch nicht nutzbar, da die Qualität der Bilder dabei sichtbar stark nachlässt.

Unerlässlich sind ein eingebauter Blitz, der sich auch manuelle ausschalten lassen muss, und eine Speicherkarte, die es erlaubt, bei der Einstellung der vollen Pixelzahl mindestens 100 Fotos zu speichern. Wie groß die Datei eines Fotos ist, hängt mit der eingestellten Auflösung (Pixel) zusammen. Im Fachhandel kann eine umfassende Beratung gewährleistet werden, damit die Kamera dann auch möglichst genau den Ansprüchen genügt.

Freunde der digitalen Fotografie archivieren zwar ihre Fotos in Bilddatenbanken, greifen aber immer öfter auf die Möglichkeit zurück, direkt vom heimischen PC aus ein besonders gelungenes Foto als Poster oder individuelle Foto-Geschenke online zu erstellen. Die Bedienung der meisten Seite ist unkompliziert und auch für Laien leicht zu handhaben. Besonders einfach wird es, wenn noch nicht einmal Software heruntergeladen und installiert werden muss. Ein gutes Beispiel ist die Webseite myposter. Hier kann mit nur einem einzigen Mausklick das gewünschte Bild hochgeladen und bei Bedarf auch noch nachträglich bearbeitet werden.

Als Faustregel gilt: Je höher die Pixelzahl der Digitalkamera eingestellt wird, desto bessere Druckergebnisse lassen sich erzielen - und umso größer kommt dann auch das gewünschte Motiv an die Wohnzimmerwand.

 
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