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Internet
Yahoo soll bald Altaba heißen

Yahoo soll bald Altaba heißen, wenn es an Verizon verkauft ist
Marissa Mayer und Yahoo! - dieses Bild wird bald der Geschichte angehören. FOTO: rtr
Sunnyvale/Bangalore. Yahoo soll bald der Geschichte angehören: Sobald das Webgeschäft an den Telekomkonzern Verizon verkauft ist, soll das Unternehmen in Altaba umbenannt werden. Altaba soll hauptsächlich Beteiligungen am chinesischen Onlinehändler Alibaba und Yahoo Japan halten.

Die bisherige Konzernchefin Marissa Mayer wird das Unternehmen verlassen, fünf weitere Verwaltungsratsmitglieder würden ebenfalls zurücktreten, teilte das Unternehmen mit. Mayer war es nicht gelungen, das von den Rivalen Google und Facebook an den Rand gedrängte Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Ein bislang beispielloser Datendiebstahl stürzte Yahoo zuletzt noch tiefer in die Krise.

Hackerangriffe Risiko für Verkauf an Verizon

Es gebe das Risiko, dass Verizon den Deal wegen des massiven Hackerangriffs platzen lasse, räumte Yahoo außerdem ein. Nach Vereinbarung des Verkaufs für 4,8 Milliarden Dollar im Juli wurden zwei Online-Attacken aus den Jahren 2013 und 2014 bekannt, bei denen jeweils die Daten von 500 Millionen und einer Milliarde Yahoo-Nutzer entwendet worden waren. Verizon kündigte bereits an, den Deal auf den Prüfstand zu stellen.

Analysten gehen zwar nicht davon aus, dass der Käufer den Deal abbläst. Es wird allerdings erwartet, dass Verizon nun einen spürbaren Preisnachlass durchsetzen will. Im Juli hatte die kriselnde Internetfirma mit Verizon die Übernahme ihres Kerngeschäfts für 4,8 Milliarden Dollar vereinbart.

(stk/dpa/REU)
 
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