Foto: rpo/Anna Wesolowski
Skurill, frech, aber auch elgant und vor allem kreativ zeigte sich der Abschlussjahrgang der Akademie Mode und Design Düsseldorf.
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Gespannt warteten die Zuschauer im nahezu ausverkauften Schauspielhaus auf die Kreationen der Nachwuchsdesigner.
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Eröffnet wurde die "Coexist EXIT. 10 Graduate Fashion Night" von Amelie Scheibling (rechts im Bild).
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Ihre Entwürfe gaben allen Menschen recht, denen Clowns unheimlich sind.
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Klassischer ging es bei Levent Altin zu.
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Schwarz, weiß, grau dominierten seine Modereihe unter dem Namen "it never entered my mind".
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Sie sollte Verstand und Gefühl kombinieren.
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Privat mag der angehende Designer es selbst scheinbar legere.
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Jenny Lee wollte mit ihrer Arbeit perfekte, genmanipulierte Menschen in einer utopischen Welt darstellen.
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Auch sie beschrenkte sich auf schwarz und weiß.
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Entgegen des gewählten Titels wollte sie das Publikum jedoch nicht manipulieren.
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Gefallen hat es ihm auch ohne fremde Einwirkung.
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Achtung Schlafwandler. Modeschöpferin Katharina Abele nutzte die Traumwelt als Inspiration.
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Die Models fielen auf der Bühne in Trance.
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Ob die Präsentation wohl auch die Zuschauer zum Träumen animierte?
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In Sachen Highheels standen die Designer ihren Models in Nichts nach.
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Folklore und Flamenco. So die Themen von Stefanie Müller.
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Doch wer bei dabei an temperamentvolle Spanierinnen dachte, lag falsch: Ihre Linie war sichtlich elegant, gediegen und ein wenig hochmütig.
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Konnten keinen mehr schocken: Trasparente Blusen gehören heute wie es scheint auf jeden Laufsteg.
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Die Models spendeten ihren Designern Applaus.
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Doch wer es gewohnt ist, im Hintergrund zu stehen, wollte die Bühne meist nur schnell verlassen.Da ging es Stefanie kaum anders als ihren Kollegen.
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Einer der Hingucker des Abends.
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Riesige Stoffwülste zieren Schultern, Beine und Hüften.
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Alltagstauglich war die Modereihe "Empoisonner" von Laura Norkus wohl kaum, aber kreativ.
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Zumindest die Models machten darin einen tollen Eindruck, der bleibend war.
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Hoppla. Diese Models waren nicht etwa versehentlich in ein Gebüsch gefallen. Das Gestrüpp war Teil des Konzepts.
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Laut Absolventin Katrin Gabriel ist Obdachlosen-Chic voll im Trend.
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Die Schulterpolster kamen bei Sandra Marxheimer zurück.
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Alles andere als normal. Das war die Motivation für Céline Kudera.
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Spacige und androgyne Kleider das Ziel.
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Aufgefallen ist sie damit auf jeden Fall. Die Kollektion war Thema des Abends.
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Grund dafür waren vor allem die Schuhe ohne Absätze. Wie konnten die Models darin nur die Balance halten?
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Gleich mehrere Abbilder der "Femme fatale" schickte Melanie Maresch auf den Laufsteg.
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Nur für Bibelfeste: In Anlehnung an die biblische Urfrau nannte sie ihr Werk "Lilith".
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Der angestrebte verführerische Blick klappte schon ganz gut.
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Farbtupfer. Mit knalligem grün setzte man farbliche Akzente.
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Offensichtlich war es die Lieblingsfarbe der Designerin. Carina Musitowski wagte sich an Herren- und Damenmode zugleich.
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Daher auch der pregnante Titel "Zwei".
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Kittelschürze oder Partykleid? Vermutlich eine Mischung aus beidem.
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Inspiriert fühlte sich Tina Reichert (links) von dem Volk der Inuit.
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Bei "Small tool tradition" zeigten die Models viel Bein.
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Valentina Terbach rückte Russland in den Blickpunkt. Unendliche Weite und unbegrenzte Modevielfalt.
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Wichtig war nur eins: Hauptsache es hält warm. Wolle, Pelz und Strick waren da ein Muss.
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Ein Traum in Glitzer.
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Bei Roisin Crowes "Dazzle" funkelte es überall.
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Der krönende Abschluss ganz in weiß.
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So sehen Sieger aus: Lei Zhu war mit ihrer Kollektion nicht nur Namensgeberin der "Coexist", sie gewann auch den "Fresenius New Talent Award 2010".
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Sie arbeitete die Weltwirtschaftskrise auf und setzte ein Zeichen für einen unschuldigen neuen Anfang.
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Als einzige verwendete sie nur helle Farben.
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Am Ende ließen sich alle Absolventen mit ihren Models noch mal verdient feiern.
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Endlich war alle Anspannung gewichen.
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Ein buntes Bühnenbild.
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