Düsseldorf (RPO) Promiauflauf in Bilk: Cosma Shiva Hagen und die Schauspielkollegen von "Alarm für Cobra 11" drehten am Freitag eine neue Folge in Bilk. Die Hauptdarsteller Tom Beck und Erdogan Atalay, die als Ben Jäger und Semir Gerkhan ein Team der Autobahnpolizei bilden, sind auch in dieser Folge wieder auf Verbrecherjagd.
Die Story: Eine Gamecommunity wird durch das Hacken von Daten zum Opfer eines Killers. Lara, eine Freundin der Hacker - gespielt von Cosma Shiva Hagen -, findet die Jungen der Gamecommunity tot auf, als sie selbst fast zum nächsten Opfer des Killers wird. Es gelingt ihr vor dem Täter zu fliehen. Doch bei ihrer rasanten Flucht fällt sie den Autobahnkommissaren auf, die daraufhin den Fall aufnehmen.
"Alarm für Cobra 11" ist bekannt für spektakuläre Verfolgungsjaden und Explosionen. Bei den Dreharbeiten kommen daher oft Stuntleute zum Einsatz. Stunt Koordinator Christoph Domanski ist seit elf Jahren für die Actionszenen in "Cobra 11" zuständig. "Ich habe bereits 1000 Stunts für die Serie gedreht, da lässt sich schwer sagen, welcher der gefährlichste war.", sagt Domanski. In der aktuellen Folge spielt er das Double des Killers (gespielt von Vasilis Spiliopoulos). In einer Folge sind teilweise neun Stuntleute beteiligt, ergänzt von einem Assistenten und einem Koordinator.
Die meisten Folgen von "Alarm für Cobra 11" spielen auf den Autobahnen A4 und A57. Doch nicht für jeden Dreh müssen die Straßen gesperrt werden. Für Abhilfe sorgt Europas größte Filmkulisse, die "FTL Germany" (Film + Test Location). Hierbei handelt es sich um einen insgesamt 2,3 Kilometer langen Autobahn-Nachbau, der für Dreharbeiten gemietet werden kann. Dies ermöglicht viele Dreharbeiten abzuwickeln, ohne ständig den Verkehr im Rheinland lahm zu legen.
"Wäre der Beruf des Polizisten genauso spannend wie in unserer Serie, so würde es mir sicher Spaß machen, Polizist zu sein. Doch in der Realität wäre ich zu ungedulig für diesen Job.", erzählt Atalay. "Manchmal werde ich darauf angesprochen, dass ,Cobra 11' nicht realistisch ist, aber das ist ja auch gar nicht unser Ziel. Wir wollen die Leute unterhalten." Auch privat unternehmen die beiden Hauptdarsteller Beck und Atalay viel miteinander. "Wir drehen teilweise zwölf bis 14 Stunden am Stück miteinander, da ist es kein Wunder wenn aus Kollegen Freunde werden.", meint Atalay.
"Wir erfinden uns immer wieder neu"
"Alarm für Cobra 11" wird nun schon seit 1995 ausgestrahlt. Atalay sieht das Erfolgsrezept in der Abwechslung der Serie: ",Cobra 11' ist so erfolgreich, weil wir uns nie auf unserem Erfolg ausgeruht haben. Wir erfinden uns immer wieder neu.".
Für ihn ist die Rolle des Kriminalhauptkommissaren auch nach 14 Jahren noch interessant. Atalay: "Man lernt ständig neue Menschen kennen, zudem improvisieren wir auch sehr viel, dadurch wird es nie langweilig."
Die Dreharbeiten für eine 45-minütige Folge dauern etwa zehn Tage. Meist werden direkt zwei Folgen hintereinander abgedreht.
Wer die aktuelle Folge aus Düsseldorf nun im Ganzen sehen möchte, muss sich noch etwas gedulden. Die Geschichte rund um Cosma Shiva Hagen und die Computerhacker wird erst in drei bis sechs Monaten auf RTL ausgestrahlt.
Für die Dreharbeiten wurden der Apolloplatz, die Konkordiastraße sowie die Rheinbrücke und die Reichsstraße in Intervallen gesperrt.
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