Düsseldorf (RP) Das Fieber an der Willi-Schüßler-Tagesschule steigt: Am Donnerstagabend kommen die "Young Americans" bei der Schule am Rather Kreuzweg an, um mit der ersten Düsseldorfer Hauptschule einen ihrer inzwischen legendären Workshops zu geben.
Mit Jugendlichen aus der Hauptschule "Zum Diek" und der "Emil-Barth-Realschule" hatten die Young Americans bereits ein rasantes Showprogramm einstudiert. Alle waren mit Feuereifer und mit ganzem Herzen dabei. Foto: Martin Kempner
Dabei arbeiten die Musicalschüler aus den USA drei Tage lang mit der ganzen Schule daran, ein abendfüllendes Musik- und Tanzprogramm auf die Beine zu stellen. Am Abend des letzten Tages, am Sonntag um 19 Uhr, führen die "Young Americans" die Show gemeinsam mit den Schülern auf. Ort: Halle der Hulda-Pankok-Gesamtschule, Brinckmannstraße 6. Die Aufführung ist öffentlich, "und wir hoffen, dass wir ganz viel Publikum haben werden", sagt Rektorin Gabriele Georg.
Pädagogisch wertvoll ist die Truppe deshalb, weil sie es fertig bringt, einer ganzen Schule ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Zum Konzept gehört es, vor allem mit Schulen zu arbeiten, die einen hohen Migrantenanteil oder eine ansonsten sehr gemischte Schülerschaft haben.
Das Besondere an dem "Americans"-Besuch in der Landeshauptstadt: Er ist privat finanziert und wird erstmals nicht von Stiftungen getragen. Sondern vom Verein Sterntaler, der zusammen mit Ratsfrau Sylvia Pantel um Spenden geworben und sie auch bekommen hat. Ein Besuch der 40-köpfigen Truppe aus dem Vereinigten Staaten kostet 25.000 Euro und ist gerade für die Schulen ohne Förderverein nicht zu finanzieren.
Die Willi-Schüßler-Tagesschule wird dabei dennoch nur einen Anfang machen: Die "Young Americans" sollen künftig für auch für andere Hauptschulen gebucht werden. Die Sterntaler sammeln weiter.
Quelle: RP