Erkrath (RP) Fünf Gruppen traten auf Pose Marré auf. Die Stilrichtung reicht von Rock über Metal bis zu Hard Cord.
Einige Musiker wollen sich auch im Jugendrat engagieren. Junge Leute organisierten das gelungene Konzert.
Beim Schülerband-Festival auf Pose Marré zeigen „The Black Jacks“ ihr Können. Die Band hat die meisten Songs selbst geschrieben, einige Stücke sind auch gecovert. RP-Foto: Dietrich Janicki
Fünf Bands rockten am Samstag Abend auf dem Pose Marré Gelände und hielten die Jugendlichen ordentlich in Stimmung. Veranstalter dieses Abends war der Jugendrat Erkrath. „Wir rechnen mit 100 bis 150 Leuten über den Abend hin“, sagt Lara Neumann, ehemalige Vorsitzende des Jugendrats, die ihr Amt vor rund einem Jahr aus privaten Gründen abgegeben hat.
Von Rock über Metal und Alternative bis hin zu Hard Cord war bei den Bands alles vertreten. „Wir sind The Black Jack’s“, sagt Marcel Lyka, der Sänger einer Band von vier Jungs. „Wir spielen seit drei Jahren und wollten heute Abend hier auftreten, um den Jugendlichen zu zeigen, dass Musik machen einfach Spaß macht.“ Die Band hat die meisten Songs selber geschrieben, covert aber auch Stücke, wie Marcel erzählt.
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Jugendrat Erkrath
Der Jugendrat Erkrath vertritt die Interessen der Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und hat derzeit etwa 15 tätige Mitglieder. Vorsitzende ist Emina Cakal. Hannah Bönders ist ihre Stellvertreterin.
Zurzeit bereitet der Jugendrat sich auf die Neuwahlen im Februar vor. Gegen Ende diesen Jahres findet ein vom Jugendrat organisiertes Fußballturnier statt. Der Jugendrat wird unterstützt von Werner Meier, dem Leiter des Jugendamtes.
Vorspielzeit rund 30 Minuten
„Jede Band hat eine Spielzeit von 30 bis 45 Minuten“, erklärt Emina Cakal, Vorsitzende des Jugendrats. „Ich finde es klasse, dass einige von den Bands sich auch im Jugendrat engagieren wollen“, sagt Werner Meier, Leiter des Jugendamtes. „Ganz stolz aber bin ich auf Mark Walter.“ Er sei früher hier tätig gewesen und habe für diesen Abend die ganze Technik mit zwei anderen Kollegen übernommen und alles aufgebaut. Das nenne er Engagement, so Meier. Die Moderation wurde von Hatice Acimaz übernommen, die sich selbst mit den Bands vor dem Abend etwas bekannt gemacht hatte. „Sind schon klasse Leute“, sagt sie. „Und die können auch gut spielen.“ Etwa 25 Leute beteiligten sich an der Leitung des Programms. „Die Miete haben wir aus dem Budget des Jugendrats bezahlt und natürlich wurden wir vom Jugendamt unterstützt“, sagt Emina.
Die Stimmung war recht gut, wenn sie auch zu Beginn der Veranstaltung etwas ruhiger war. Sobald aber die Bands mit ihren E- Gitarren den Sound durch den Raum dröhnen ließen, kreischten die meisten aus dem Publikum begeistert mit. Alkohol und Zigaretten waren im Gebäude verboten. Bis 24 Uhr rockten die Bands auf der Bühne. Ein lauter und doch entspannender Abend.
Quelle: RP