Lintorf (RP) Unter dem Motto „Lintorf hat, was andere auswärts suchen“ stellen sich 140 traditionelle Handwerker und Händler vor. Mehr als 10 000 Besucher werden erwartet. Um den großen Ansturm zu bewältigen, wird erstmalig auch die Krummenweger Straße gesperrt.
Die Vorbereitungen für das Dorffest mit traditionellem Handwerkermarkt von Samstag, 6., bis Sonntag, 7. September, laufen auf Hochtouren. Dabei hat sich der Aufwand erhöht, denn die Organisatoren, die Lintorfer Werbegemeinschaft und der Förderverein der Manege, haben beschlossen, in diesem Jahr kräftig zu expandieren. Statt 90 Händler- und Handwerkerständen werden in diesem Jahr rund 140 erwartet. „Wir haben Nachfragen von vielen guten Händlern bekommen“, erklärte Marc Vogel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft. Der Lintorfer Handwerkermarkt habe sich einfach rumgesprochen. Klar, dass man da auch Platz für neue Möglichkeiten schaffen muss: Um die neuen Stände unterzubringen und den Ansturm zu bewältigen, wird in diesem Jahr neben der Speestraße auch ein Teil der Krummenweger Straße gesperrt.
Glasbläser und Besenbinder
Durch die neugewonnenen Händler werden in diesem Jahr zahlreiche neue Attraktionen angeboten. So haben sich ein Barbier, ein Glasbläser und ein Besenbinder aus der Eifel angekündigt. Ein Angermunder Falkner wird pädagogisch besonders auf Kinder eingehen. Neben dem Handwerkermarkt bietet der Förderverein der Manege den Besuchern ein buntes Bühnenprogramm. Auch hier wurde aufgestockt: Schaulustige erwartet eine größere Bühne, die in diesem Jahr erstmalig vor der Sparkasse aufgebaut wird. Dort wird es von Samstag bis Sonntag Kinderunterhaltung, Livemusik und vieles mehr geben. Außerdem organisieren der Förderverein der Manege und die Werbegemeinschaft ein zweitägiges Kinderprogramm. In dem Zelt neben der Bühne wird für die jungen Gäste dann zum Beispiel eine Drachenbauaktion angeboten.
Die Kosten für das Bühnenprogramm belaufen sich auf rund 20 000 Euro, sagt Andreas Kaufmann, Vorsitzender des Fördervereins Manege. Das Geld wird für Gagen und Technik ausgegeben. „Refinanziert wird das durch den Getränkeverkauf“, so Kaufmann. Weitere 25 000 Euro lässt sich die Werbegemeinschaft das Lintorfer Spektakel kosten. Investiert wird in die Festschrift, Genehmigungen, Toilettenwagen und in Gagen für die Handwerker. „Um etwas Besonderes zu bieten, muss man auch mal was ausgeben“, sagte Marc Vogel. Erwartet werden mehr als 10 000 Besucher.
Quelle: RP