Leserinterview mit Costa Cordalis: "Das Dschungelcamp war eine tolle Erfahrung"
zuletzt aktualisiert: 18.01.2008 - 17:55Düsseldorf (RPO). Deutschland redet über das RTL-Dschungelcamp - doch er war drin. Schlagersänger Costa Cordalis, der "Dschungelkönig" der ersten Staffel, hat sich bei uns den Fragen unserer Leser gestellt. Hier seine Antworten.
Sabine Hankel (32), Düsseldorf: Beobachten Sie eigentlich die aktuelle Staffel?
Cordalis: Natürlich sehe ich mir das an, als Dschungelkönig ist das schon Pflicht! Ich mache es aber auch gerne!
Sandra Trievel (35), Duisburg: Hallo Costa, toll dass du so offen bist und dich deiner Dschungelcamp-Vergangenheit stellst. Mal zurückgeschaut: Welcher Moment aus dem Dschungel ist dir am lebendigsten in Erinnerung geblieben?
Cordalis: Vor allem die wunderschöne Natur, die Tiere und Pflanzen, die gute Luft, die Laute des Dschungels – tolle Erfahrung!
Kerstin (46), Niddatal: Würdest du noch einmal ins Dschungelcamp gehen?
Cordalis: Mir hat es dort sehr gut gefallen, ich habe die gestellten Aufgaben mit Bravour bestanden, habe mir vorgenommen den Kontinent Australien noch genauer anzusehen.
Thomas Wurrich (41), Düsseldorf: Was hat Sie damals veranlasst, beim Dschungelcamp mitzumachen? War Ihnen das nicht peinlich? Die Teilnahme gilt doch in der Regel als verzweifelter Versuch, mal wieder Öffentlichkeit zu bekommen.
Cordalis: An Öffentlichkeit hat es mir nie gefehlt. Es hat mich gereizt meine Grenzen kennen zu lernen! Es würde vielen Menschen gut tun, diese Erfahrung zu machen! Was Neues zu erleben und Australien, den Kontinent, über den ich viel gelesen habe, zu erleben!
Frank Meddicke (30), Düsseldorf: Ist das Dschungelcamp demütigend?
Cordalis: Nein, für mich war es das nicht, und ich finde auch für die Anderen ist das nicht demütigend, jedem steht frei die gestellten Aufgaben nicht zu erledigen. Und das Essen ist auch nicht ekelerregend - so ernähren sich die Ureinwohner Australiens. Ich glaube, wenn die bei uns Sauerkraut und Eisbein essen müssten, hätten die auch Probleme wie wir.
Judith, Neuss: Wie viel ist denn im Dschungelcamp echt - und wieviel ist gestellt?
Cordalis: Es ist alles echt, nichts ist gestellt. Hier muss man beweisen, mit Menschen, die man vorher nicht kennt, auf engstem Raum auszukommen, auch sich selbst zu erkennen. Wenig Essen zu bekommen und immer das Klima zu ertragen, feucht, nass und dampfig, mit Kreislaufproblemen und mit dem Dschungelcampkoller, der unweigerlich nach etwa vier Tagen kommt, fertig zu werden.
Stephanie Meyer (30), Dortmund: Was schauen Sie sich denn so im Fernsehen an? Was haben Sie zuletzt im Kino gesehen?
Cordalis: Ich bin an allem interessiert im TV, wenn ich Zeit dazu habe. Mein letzter Film war "300", ein Film über die Spartaner-Leonidas.
Hans-Joachim Hug, Neuss: Sehr geehrter Herr Cordalis, macht es immer noch Spaß, "Anita" zu singen, oder langweilt das nicht doch ein bisschen?
Cordalis: Ich singe von A=Anita bis Z=Zorbas. Nun, Anita war mein größter Hit, der mich bei jeder Show, bei jedem Auftritt begleitet. Ich komme nicht von der Bühne, wenn ich "Anita" nicht gesungen habe. Den Menschen macht es Freude, und das ist doch toll!
Petra Meerkamp (48): Hat der Besuch im Dschungelcamp irgendwas in Ihrem Leben verändert?
Cordalis: Ja, der Aufenthalt im australischen Dschungel hat mich bereichert und ich habe eine tolle Erfahrung gemacht, die ich nicht missen möchte.
Angelika Hahnemann: Gibt's inzwischen Enkelkinder für dich? Von deiner Tochter Kiki hat man ja lange nichts mehr gehört leider.
Cordalis: Enkelkinder sind noch nicht in Sicht. Kiki ist verheiratet und baut gerade ihr eigenes Nest. Begleitet uns aber immer zu unseren Auftritten in Deutschland und hat außerdem noch eine Hochtzeitsagentur "Angels around". Wenn jemand heiraten will, organisiert Sie das!
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