Ereignisreicher Wiener Opernball: Dita von Teese sperrt sich im Klo ein
zuletzt aktualisiert: 01.02.2008 - 07:31Düsseldorf (RPO). Was hat Österreich auf diesen Ball hingefiebert. Mit Gaststar Dita van Teese hatte Initiator Richard "Mörtel" Lugner schon vorab für skandalträchtige Publicity gesorgt. Am Donnerstag Abend war es endlich so weit. Die Stripperin betrat den Ball. Und schloss sich nach einer Weile genervt in der Toilette ein.
Das Blitzlichtgewitter muss ihr mächtig auf den Geist gegangen sein, berichtete am Morgen ein Korrespondent des Deutschlandfunks. Folge: Schon vor Mitternacht war der große Star verschwunden. Wie die Zeitung "Österreich" auf ihren Internetseiten berichtet, war ihr ein Pulk von Kameras bis auf die Toilette gefolgt. Das brachte das Fass zum Überlaufen.
Zuvor hatte sich die skandalträchtige Schöne tapfer dem Rummel gestellt. "Es ist wirklich eine großartige Party. Ich finde es fabulous", zitiert das österreichische Blatt die Ex-Frau von Schockrocker Marilyn Manson. Außerdem soll sie sich als Fan von Sissi, der Kaiserin von Österreich, geoutet haben und sich mit den entsprechenden Filmen engedeckt haben.
Als würdige Stellvertreterin erwies sich "Desperate Houswife" Teri Hatcher, die den Kameras im braunen, schulterfreien Kleidein neues attraktives Ziel bot. Sie war mit ihrer Tochter in die Loge gekommen.
Erstmals hatte beim Opernball Desiree Treichl-Stürgkh die Schirmherrschaft übernommen. Ziel ihrer Regentschaft: Frischer Wind. Das gelang ihr unter anderem mit einem eigenwilligen, 20-minütigem Fußballballett, anlässlich der bevorstehenden EM. Nicht jedermanns Sache, aber definitv ein Hingucker.
Der Ballsaal verwandelte sich für die Dauer des Fußball-Specials in einen Fußballplatz, wo zwei Mannschaften gegeneinander antanzten. Neben der österreichischen Regierungsspitze und den US-Stars waren auch Menschenrechtsaktivistin Bianca Jagger und viele Stars aus dem Fußballgeschäft zu Gast, so etwa Franz Beckenbauer, Andreas Herzog oder Hansi Müller.
Für die Wiener Oper dürfte der Abend wieder einen finanziellen Erfolg garantieren. Im vergangenen Jahr wurden 1,1 Millionen Euro eingenommen, für dieses Mal wurde mit etwa demselben Ergebnis gerechnet.
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