Nach schweren Unwettern auf Madeira: Drei Tage Staatstrauer für Opfer
zuletzt aktualisiert: 22.02.2010 - 15:51Lissabon (RPO). Die portugiesische Regierung in Lissabon hat nach den schweren Unwettern auf der Ferieninsel Madeira eine dreitägige Staatstrauer angeordnet. 42 Tote sind laut Angaben der Behörden bestätigt.
Bis Mittwoch solle der Opfer gedacht werden, hieß es in einer Mitteilung nach einer außerordentlichen Kabinettssitzung am Montag. Innenminister Rui Pereira kündigte an, die Regierung werde Hilfen aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union beantragen.
Rettungsteams suchten am Montag mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nach weiteren Opfern. Während die Zahl der geborgenen Toten auf 42 anstieg, setzten die Helfer 270 schwere Räumfahrzeuge und fast 150 Lastwagen bei den Bergungsarbeiten ein. Vor allem in überfluteten Tiefgaragen in der Inselhauptstadt Funchal wurden noch Vermisste vermutet.
"Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir mehr Leichen finden werden", sagte Bürgermeister Miguel Albuquerque. Die portugiesische Zentralregierung schickte Taucher und Spürhunde auf die Atlantikinsel 500 Kilometer vor der Westküste Afrikas.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







