Öffentlich-rechtliche Sender ausgezeichnet: Adolf-Grimme-Preise verliehen
zuletzt aktualisiert: 30.03.2007 - 22:27Marl (RPO). Prominenz-Auflauf in Marl: Hier wurde am Freitag im Theater der Adolf-Grimme-Preis verliehen. Zehn der insgesamt zwölf "Fernseh-Oscars" gingen an Produktionen der öffentlich-rechtlichen Sender.
Als einziger Privatsender ist ProSieben bei den Ausgezeichneten mit der Produktion "Meine verrückte türkische Hochzeit" sowie mit der von Jürgen von der Lippe moderierten Gameshow "Extreme Activity" vertreten.
Der Grimme-Preis ist eine Auszeichnung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes und wird jährlich durch das Adolf-Grimme-Institut vergeben. Aus rund 750 vorgeschlagenen Beiträgen hatten drei unabhängige Nominierungskommissionen 59 Produktionen und spezielle TV-Leistungen in den drei Sparten "Fiktion", "Information & Kultur" sowie "Unterhaltung" für eine Nominierung ausgewählt.
Unter den Sendern der ARD hatte den Angaben zufolge der WDR mit vier preisgekrönten Beiträgen die Nase vorn - vor dem BR und dem SWR mit jeweils zwei Preisen und dem NDR sowie dem RBB mit jeweils einem Preis. Das ZDF könne sich über zwei Auszeichnungen freuen.
Migration und Integration seien eines der zentralen Themenfelder der preisgekrönten Produktionen, hieß es. So hätten neben "Meine verrückte türkische Hochzeit" (ProSieben) die Filme "Wut" (ARD/WDR) sowie "Türkisch für Anfänger" (ARD/BR/NDR) eine Auszeichnung bekommen. Bemerkenswert sei auch der Preis für den bayerischen "Polizeiruf 110: Er sollte tot". Auch bei den Informationssendungen und Dokumentarfilmen habe es Glanzlichter gegeben, wie etwa "Deutsche Lebensläufe: Fritz Lang" (ARD/SWR).
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