Sportreporter nicht mehr für Telekom im Einsatz: ARD: Boßdorf will Missverständnisse vermeiden
zuletzt aktualisiert: 12.08.2004 - 16:10München (rpo). Der ARD-Sportkoordinator Hagen Boßdorf hat seinen lukrativen, aber umstrittenen Nebenjob bei der Deutschen Telekom an den Nagel gehängt. ARD-Programmdirektor Günther Struve erklärte dem Nachrichtenmagazin "Focus Online", dass Boßdorf "keinen Antrag mehr auf Nebentätigkeiten gestellt" habe.
Der Verzicht gelte ab sofort. Damit habe der ARD-Journalist "die Konsequenzen selbst gezogen, um Missverständnisse zu vermeiden", betonte Struve.
Boßdorf soll schon am Samstag beim ersten Saison-Heimspiel von Bayern München gegen Hertha BSC nicht mehr die "T-Lounge" im Münchner Olympiastadion präsentieren. Nach unbestätigten Angaben soll Boßdorf dort für eine 20-minütige Moderation 1200 Euro erhalten haben. "Focus Online" zufolge hatten die ARD-Intendanten Boßdorf aufgefordert, Nebentätigkeiten dieser Art einzustellen.
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