Klarstellung: ARD: "Karl Moik soll bleiben"
zuletzt aktualisiert: 11.04.2005 - 16:27München (rpo). Karl Moik soll doch nicht als Moderator des "Musikantenstadls" abgelöst werden. Die ARD hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Volksmusik-Star Stefan Mross das 55-jährige Urgestein ablösen solle. Nach den Spekulationen der letzten Tage war die ARD stark in die Kritik geraten. Unter anderem hagelte es Schelte von der Seniorenunion der CDU.
"Wir sind mit Karl Moik und dem Musikantenstadl sehr zufrieden", sagte er der AP. Der Vertrag laufe noch bis Ende 2005, und wie üblich würden im Sommer die Verhandlungen über eine Verlängerung stattfinden. Daran beteiligt seien das österreichische Fernsehen ORF, der Bayerische Rundfunk für die ARD und Karl Moik.
Der Vorsitzende der Seniorenunion, Otto Wulff, erinnerte die ARD daran, dass sie einen "Generationen übergreifenden Sendeauftrag" habe. "Gerade im Bereich der über 55-Jährigen ist die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer noch außerordentlich hoch." Wulff fügte hinzu, dies könne sich aber außerordentlich schnell ändern, und dann gehöre eines nicht zu fernen Tages auch die "Zwangsgebühr" auf den Prüfstand.
Die "Bild"-Zeitung hatte über einen "Jugendwahn" in der ARD geschrieben. Das Blatt will einen "streng geheimen Plan" erfahren haben, wonach Trompeter Stefan Mross seinen Entdecker Karl Moik "aus dem Musikantenstadl blasen" soll. Mross solle sich in seiner neuen Sendung "Immer wieder sonntags" warmlaufen.
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