Moderator soll sich Werbung genehmigen lassen: ARD plant zweite Sendung mit Günther Jauch
zuletzt aktualisiert: 29.11.2006 - 14:15München (RPO). Günther Jauch soll bei der ARD neben der Nachfolge-Talkshow von Sabine Christiansen noch eine weitere Sendung moderieren. Noch sei der Vertrag mit Jauch jedoch nicht nicht fertig, erklärte der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber. Sicher sei jedoch, dass sich der Moderator seine Werbeaktivitäten künftig genehmigen lassen müsse.
"Wir wollen Günther Jauch für ein weiteres journalistisches Format in der ARD gewinnen", erklärte ARD-Programmdirektor Günter Struve am Mittwoch in München nach der Konferenz der Intendanten. Allerdings werde die zweite Jauch-Sendung frühestens 2008 ein Thema, fügte Struve hinzu.
Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber erklärte, dass der Vertrag mit Jauch für die Christiansen-Nachfolge noch nicht fertig sei. Allerdings hätten sich beide Seiten auf Eckpunkte geeinigt, darunter auch auf die umstrittenen Werbeaktivitäten des Fernsehstars. "Werbeaktivitäten werden genehmigungspflichtig sein", kündigte Gruber an. Jauch habe zugesagt, dabei auf die ARD Rücksicht zu nehmen. Struve fügte hinzu, Jauchs weiteres Engagement bei RTL kollidiere nicht mit den Interessen der ARD.
Der Programmdirektor bestätigte zugleich, dass der ARD-Vertrag mit dem Entertainer Harald Schmidt bis 2008 verlängert worden sei. Am bisherigen Sendeschema der Late-Night-Show werde sich nichts ändern: "Es wird in Übereinstimmung mit Harald Schmidt bei zwei Abenden bleiben", sagte Struve.
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