Bambi-Verleihung: Der Champagner floss in Strömen
zuletzt aktualisiert: 30.11.2007 - 08:45Düsseldorf (RPO). Hummer, teegeräuchertem Wildwasserlachs, Kalbsfilet, exotische Früchte und Champagner in Strömen - das hat es am Donnerstagabend bei der Bambi-Verleihung in Düsseldorf gegeben. Die rund 1200 Gäste aus Showbusiness, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft wurden von Harald Schmidt durch den Abend geführt.
Erstmals war Düsseldorf Ort der Bambi-Verleihung. Die goldenen Rehkitze wurden in mehreren Kategorien vergeben. So erhielt Hollywood-Star Tom Cruise einen Bambi in der Kategorie "Courage" für seinen Einsatz bei der Verwirklichung ehrgeiziger und mutiger Filmprojekte. Die italienische Filmdiva Sophia Loren bekam einen Bambi für ihr Lebenswerk. In der Kategorie "Comeback des Jahres" wurde der Ex-Profiboxweltmeister Henry Maske geehrt, und der Komiker Hape Kerkeling konnte sich über einen Kultur-Bambi für sein Pilger-Buch "Ich bin dann mal weg" freuen. Unter vielen Stars und Sternchen war auch Königin Rania von Jordanien, die für ihren Einsatz für die Schwachen den Ehren-Bambi erhielt.
Einen bis zuletzt geheim gehaltenen Bambi in der Kategorie "Film National" erhielten bei den Frauen Katja Riemann und bei den Männern Matthias Schweighöfer. Ebenfalls ausgezeichnet wurden in der Kategorie "Information" die Moderatorin Maybritt Illner und in der Kategorie "Sport" die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen. Ein Überraschungs-Bambi ging an den Schauspieler Johannes Heesters.
Zu den zahlreichen Gästen, die Verleger Hubert Burda am Rhein empfing, gehörten Jürgen Rüttgers, Karl Lagerfeld, Uschi Glas, Udo Walz, Veronica Ferres und Ulrich Wickert. Im Anschluss an die Gala sollte bis tief in die Nacht gefeiert werden. Mehrere Sterneköche bereiteten ein Gäste-Dinner vor, das unter anderem aus Hummer, teegeräuchertem Wildwasserlachs, Kalbsfilet und einem Mosaik aus exotischen Früchten bestand. Der Champagner floss in Strömen - rund 800 Flaschen lagen parat.
Vor der glanzvollen Gala gab es für die Stadt Düsseldorf einen Reinfall: Die internationale Prominenz konnte nicht wie ursprünglich geplant mit dem "größten roten Teppich der Welt" begrüßt werden. Ebenso wie am Mittwochabend scheiterte auch am Donnerstagabend der Versuch eines Lichtkünstlers, den Rhein auf einer Länge von sechs Kilometern in rotes Licht zu tauchen. Die 70 Scheinwerfer schafften den erhofften Effekt nicht. Für die Aktion war für mehrere Stunden der Schiffsverkehr auf dem Rhein unterbrochen worden.
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